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5 goldene Regeln um Deine Ängste loszulassen

Angst besiegt mehr Menschen als irgendetwas anderes auf der Welt. — Ralph Waldo Emerson

Anmerkung: Dies ist ein Gastartikel von Stephan Wießler

Es ist ein sonniger Tag. Ich befinde mich auf dem Weg in die Uni. Ich bin im ersten Semester und in den letzten Vorlesungen war ich immer zusammen mit einem Kumpel. Einem, den ich kannte. Jemandem, an dem ich mich gedanklich festhalten konnte. Wenn ich überhaupt da war.

Dieses Mal bin ich allein. Vollkommen auf mich gestellt. Es ist ja auch nur eine Vorlesung. Nichts Besonderes. Ich laufe auf das Hauptgebäude der Universität zu. Vor der Tür haben sich schon einige Kommilitonen versammelt. Sie rauchen Ihre Zigaretten und lassen sich von der warmen Sonne verwöhnen.

Ich fühle mich unwohl während ich der Menschentraube näher komme. Ich kenne hier ja schließlich niemanden. „Was könnten diese Menschen nur über mich denken?“ und vergleichbare Fragen schießen mir durch den Kopf.

Mit dem festen Vorhaben an der Vorlesung teilzunehmen gehe ich ängstlich an den gut gelaunten Studenten vorbei. Meine schüchternen Blicke könnten nach außen wie Arroganz wirken. Das ist mir zuvor schon öfter passiert.

Kaum habe ich das große Gebäude betreten steuere ich geradewegs auf den Vorlesungssaal zu. In meiner Wahrnehmung bin ich nur von sich unterhaltenden Menschen umgeben. Ich gehöre nicht dazu.

Ich setze mich auf einen Platz in einer der hinteren Reihen. Ganz an den Rand. Von den fast 200 Plätzen sind fast alle besetzt. Überall um mich herum höre ich Gespräche, Lachen und fröhliche Menschen. Ich fühle mich schlecht.

Die negativen Gedanken in meinem Kopf gewinnen genauso an Geschwindigkeit wie der Pulsschlag meines Herzens. Das schlechte Gefühl, das in der Magengegend begonnen hat, breitet sich weiter auf meinen Körper aus. Ich beginne stark zu schwitzen. Ich kann spüren, wie sich der Angstschweiß langsam seinen Weg von den Achselhöhlen ausgehend nach unten bahnt.

Mein Gesicht zeigt nach unten Richtung Pult. Ich traue mich nicht meinen Blick zu heben, um meinen gut gelaunten Kommilitonen ins Gesicht zu schauen. Meine körperlich panische Reaktion wird durch meine unreflektierbar wirkenden Gedanken verstärkt. Sätze wie „Was wohl die Anderen über mich denken?“ oder „Die denken bestimmt ich habe keine Freunde“ schießen mir durch den Kopf.

Die Angst hat sich mittlerweile in meinem ganzen Körper ausgebreitet. Ich halte es nicht mehr aus. Ich möchte mich nur noch verstecken und hoffe, dass mich keiner sehen kann. Denn wie peinlich wäre das denn.

Noch bevor der Professor den Raum betritt packe ich meine Sachen und verschwinde. Bloß raus aus dieser bedrückenden emotionalen Last. Ich verlasse die Uni und gehe deprimiert nach Hause.

Was sich seit diesem Tag alles verändert hat

11 Jahre Später. Ich sitze in der U-bahn. Es ist 7:00 Uhr am Morgen. In meinem Bauch hat sich ein kribbelndes Gefühl breit gemacht, dass bei genauem Hinfühlen eine Abwechslung von unterschiedlichen Emotionen ist.

Mal ist es pure Vorfreude auf das, was vor mir liegt. Mal geht es mit der Angst einher zu versagen. Etwas falsch zu machen. Das Unbekannte, das vor mir liegt nicht meistern zu können.

Trotz dieser gemischten Gefühle weiß ich ganz tief in mir drin, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich habe mich in den letzten Jahren so vielen unangenehmen Situationen gestellt, dass ich mittlerweile gut einschätzen kann, wann es für mich Sinn macht, mich den Herausforderungen zu stellen und wann nicht.

Ich hatte in den vergangenen zehn Jahren viele Dinge unternommen, um meinen Horizont zu erweitern. Um mein Leben selbst bestimmen zu können. Um meine Ängste nicht mehr Herr über mich sein zu lassen, sondern um meine Emotionen zu verstehen und selbst zu steuern.

Ich war zweimal alleine ins Ausland gereist. Einmal über mehrere Wochen und einmal über mehrere Monate hinweg. Ich hatte viele neue Dinge ausprobiert. Ich bin dem Filmclub der Uni beigetreten, habe endlich mit dem Kampfsport angefangen, den ich schon seit Jahren ausprobieren wollte, habe beim Weggehen regelmäßig neue Leute kennengelernt, war in China und Vietnam, habe angefangen mich in den unterschiedlichsten Situationen mit fremden Leuten zu unterhalten, bin in die Stadt gezogen, in der ich leben wollte, habe meinen Job gekündigt, mein eigenes Unternehmen gegründet und habe dadurch Schritt für Schritt mehr Flexibilität und Freiheit erhalten.

Es ist 7:30 Uhr und ich komme in der Firma an, die ich mir für das heutige Seminar engagiert hat. Die Aufregung in mir ist geblieben und ich habe das Gefühl, dass sich mit dem Näherrücken des Seminarbeginns weiter verstärkt. Natürlich ist das auch unangenehm aber doch weiß ich, was für mich richtig ist. Ich mache mir gute Gedanken und freue mich auf das, was kommt.

Ich sitze im Seminarraum. Es ist mittlerweile kurz vor Acht und die ersten Seminarteilnehmer betreten den Raum. Ich begrüße sie mit einem selbstbewussten Händeschütteln. Jeder setzt sich auf einen Platz. Das Seminar startet, ich bin aufgeregt und lege los…

Um 16 Uhr ist es beendet. Ich fühle mich einfach großartig. Wieder eine Herausforderung gemeistert. Ich bin sehr gut ins Seminar gestartet und konnte den Tag locker und souverän gestalten. Die Anfangsaufregung war nach wenigen Minuten verschwunden. Das Feedback der Teilnehmer ist durchweg positiv ausgefallen. Ich freue mich auf den nächsten Tag, an dem das Seminar weiter geht und gehe glücklich und zufrieden nach Hause.

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Wie auch Du Deine Ängste besiegen wirst

    1. 1. Gib Dir Zeit

Ängste können unterschiedliche Ursachen haben. Gerne hätten viele eine Sofortauflösung dieser. Das ist sogar manchmal möglich. Aber gerade für die „größeren“ Ängste darfst Du Dir Zeit geben. Akzeptiere zunächst, dass es Dir so geht, wie es Dir geht. Und gib Dir selbst die Zeit, die Du brauchst.

Früher habe ich mich selbst viel zu sehr unter Druck gesetzt. Kaum kam eine Angst zum Vorschein reagierte ich sofort mit Selbstvorwürfen, was das unangenehme Gefühl mit all seinen Auswirkungen nur noch verstärkt hat. Ein Teufelskreis.

Ich habe heute immer noch Situationen, in denen ich mich gerne anders fühlen würde. Aber ich nehme sie an. Ich nehme die Angst an. Ich weiß, dass sie da ist und dass das in Ordnung ist. Und ich weiß auch, dass sie eines Tages verschwunden sein wird. Weil ich mich ständig weiter entwickle. Und ich gebe mir die Zeit, die ich eben dafür brauche.

    1. 2. Erweitere Deinen Horizont

Es ist einfach, in der Zone zu leben, in der wir uns wohl fühlen. Allerdings liegt doch vieles, was wir gerne hätten, außerhalb dieser Zone.

Fang an, diese Zone immer häufiger zu verlassen. Wenn Du nicht weißt wohin, dann fang irgendwo an. Je mehr Du Deinen Horizont erweiterst und je mehr Neues Du kennen lernst, desto klarer wirst Du Dir auch darüber, was Du im Leben möchtest. Durch die Befreiung wirst Du offen Deinen Wünschen und Bedürfnissen gegenüber.

Wie Du lesen konntest, habe ich mittlerweile viele Dinge ausprobiert und so konsequent und Schritt für Schritt meinen Horizont erweitert. Und ich habe noch ganz andere Dinge ausprobiert, als hier zu lesen war. Es ist ein Prozess. Und ich habe meine Zeit gebraucht, um herauszufinden, was meine Wünsche und Bedürfnisse sind. Aber nur durch die ständige Erweiterung meiner „Wohlfühl-Zone“ habe ich es herausfinden können.

Wenn Du vor etwas Angst hast und Dich dieser stellst, dann kommt irgendwann der Punkt, an dem dieses bedrückende Gefühl geht und Du Dich davon befreist. Dann setzt ein Hochgefühl ein. Du fühlst Dich dann einfach toll und bist stolz auf Dich. Und durch diese Befreiung steigerst Du Deine Lebensqualität.

    1. 3. Mach kleine Schritte

Je größer die Angst, desto größer die Befreiung. Das ist zumindest meine Erfahrung. Wenn Du eine Aufgabe vor Dir hast, die Dir aber einfach zu groß erscheint, dann mach einfach kleinere Schritte. Dann nimm Dir zunächst eine Aufgabe vor, die zu Deinem Ziel führt, aber eine kleinere Herausforderung darstellt. Danach kannst Du dann den nächst größeren Schritt machen und danach den nächsten. Bis Du an Deinem Ziel angekommen bist.

Zwischen meinen beiden beschriebenen Erlebnissen liegen 11 Jahre. Dazwischen ist natürlich einiges passiert. Ich habe mich nach einer Panikattacke in der Vorlesung nicht sofort hingestellt und habe eine Rede vor eine Gruppe gehalten. Das hätte ich damals nicht fertig gebracht.

Stattdessen bin ich zunächst kleinere Schritte gegangen. Erst bin ich immer mit Freunden in die Vorlesung gegangen, um mich daran zu gewöhnen. Als nächsten Schritt bin ich dann auch alleine hin und habe mich daran gewöhnt. Irgendwann habe ich mich dann dazu überwunden vor allen Leuten eine Frage an den Professor zu richten.

Und so habe ich meinen Handlungsspielraum immer weiter ausgebaut. Heute stehe ich gerne vor Menschen und halte Reden. Es hat seine Zeit gebraucht und es war den Weg wert!

    1. 4. Mache es Dir zur Gewohnheit Herausforderungen anzunehmen

Das Verlassen Deiner „Wohlfühl-Zone“ wird immer einfacher, je öfter Du das tust. Einmal nur kurz über den Tellerrand zu blicken reicht alleine nicht aus, um Deine Ängste aufzulösen. Mache es Dir zur Gewohnheit ständig neue Herausforderungen anzunehmen. Irgendwann wird es so normal für Dich geworden sein, dass Du eine unglaubliche Flexibilität entwickelst. Meiner Meinung nach einer der wichtigsten Faktoren für ein zufriedenes Leben.

Wenn ich heute in eine Situation gerate, in der ich spüre, dass das bedrückende Gefühl wieder auftaucht und meine Gedanken genug Gründe finden, das jetzt bloß nicht zu tun, dann weiß ich einfach, was gerade in mir geschieht. Ich weiß, dass in diesem Moment „die Angst durch mich spricht“.

Ich bin mir bewusst darüber, was gerade in mir vorgeht. Und dann treffe ich bewusst eine Entscheidung, wie ich reagiere. Häufig schießt mir dann nur noch ein Gedanke durch den Kopf: „Ahh, eine Herausforderung. Das mache ich sofort.“

    1. 5. Sei offen für Neues

Manche Horizonterweiterungen suchen wir uns selbst aus, und manche begegnen uns zufällig im Alltag. Sei immer Bereit eine neue Herausforderung anzunehmen. In unserer Gesellschaft wachsen viele mit der Einstellung auf, das Unbekannte und fremde Menschen zu meiden. Wenn Du Dich im Kopf gegen Neues wehrst oder Menschen vorweg verurteilst, verschließt Du Dich automatisch. Dadurch wirst Du Dich nicht weiter entwickeln. Sei offen, sei neugierig, freue Dich auf Herausforderungen und erweitere ständig Deinen Horizont.

Ich habe mir in vielen Bereichen angewöhnt, nicht zu früh zu Urteilen. Vermeiden kann ich das auch nicht immer. Aber ich merke mittlerweile ganz bewusst, was ich da gerade tue. Und dann kann ich frei entscheiden, wie ich mit der Situation umgehe.

Wenn ich beispielsweise einem Menschen begegne, der mir im ersten Augenblick unsympathisch erscheint. Und die entsprechenden Gedanken schießen mir durch den Kopf, dann realisiere ich das häufig. In diesem Moment hinterfrage ich mich selbst. Ich sage mir dann Dinge wie: „Ich kenne diesen Menschen nicht, und ich muss mit ihm auch in Zukunft nichts zu tun haben, aber jetzt steht er vor mir und wer weiß, was für einen Hintergrund er hat. Oder warum er ist, wie er ist. Ich für meinen Teil möchte mich wohl fühlen und dieses Gefühl kann ich meinem Gegenüber genauso geben.“

Stephan Wießler

Über Stephan Wießler

Stephan Wießler ist Trainer und Coach für Ausstrahlung. Er hatte in der Vergangenheit selbst mit einigen Ängsten und Blockaden zu kämpfen und hat alles Mögliche ausprobiert, um sich davon zu befreien. Und das mit Erfolg. Darüber und über viele andere Themen rund um Persönlichkeitsentwicklung schreibt er regelmäßig auf seinem Blog.

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