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Das Ego – eine Einführung

dein selbstbild das ego

photo : antkriz

Das Ego ist der «Ich»-Gedanke. Das wahre «Ich» ist das Selbst.
— Ramana Maharshi

In diesem Artikel will ich dir das Konzept des Egos näher bringen. Wenn du dieses Wort bisher noch nicht gehört hast oder nicht genau weißt, was es ist, will ich dir hier eine kurze Einführung geben.

„Ego“ ist ein Begriff, der in der (spirituellen) Literatur synonym zum Begriff „Selbstbild“ verwendet wird. Wenn man also vom Ego spricht, dann meint man damit das Konzept, das du selber von dir hast. Wer du selber denkst, der du bist.

Dieses Ego, dieses Bild, das du von dir selber hast, bestimmt wesentlich wie du dich verhältst, wie du dich fühlst und welchen Status und Selbstwert du dir zuschreibst. Wenn du dich selber als gering und ängstlich siehst, dann wirst du das genau so nach außen manifestieren. Wenn du ein starkes Selbstbild (man würde auch sagen, ein großes Ego) hast, wirst du dementsprechend agieren.

Egal welches Selbstbild du nun von dir hast – ob schwach oder stark – es ist immer eine Illusion. Das bist nicht du! Dein Name, deine Titel, dein Job, deine Umgebung, deine Gedanken – das bist nicht du. Es sind nur Eindrücke aus der externen Welt, die du zusammengebastelt hast, zu deinem Selbstbild.

Dieses Ego hat nichts mit deiner wahren Natur zu tun!

Das hört sich jetzt vielleicht im ersten Moment ein bisschen Komplex an, ist aber in Wirklichkeit ziemlich einfach.

Das Ego

Als kleines Kind kommen wir ohne Ego auf die Welt. Wir haben keine Vorstellung davon, wer wir sind. Kleinkinder reden deshalb oft von sich selber in der dritten Person, also z.B. „Moritz hat Hunger“ anstatt „Ich habe Hunger“. Wir unterscheiden in diesen frühen Jahren auch noch nicht zwischen „mir“ und „denen“. In den Augen des Kindes ist die vor ihr stehende Person und es selber eins, es gibt keine Trennung in zwei separate Teile.

Im Laufe der Entwicklung dann, geprägt durch die Konditionierungen seiner Umwelt, entwickelt das Kind ein Selbstbild, ein Ego. Die Eltern nennen es „Moritz“ und so glaubt das Kind es sei „Moritz“, obwohl der Name auch Max, Peter oder Joshua hätte sein können.

Der Name an sich ist schon Fiktion und trotzdem verfestigt sich diese Verbindung immer mehr. Dann kommen die Eltern und sagen, du kannst das gut und das nicht so gut, du bist technisch begabt und sprachlich untalentiert, du bist soundso und soundso. Das Kind nimmt diese Eindrücke auf und bastelt sich daraus eine falsche Vorstellung von sich selber.

Dabei ist das, was dir deine Umgebung sagt, alles falsch. Niemand kann wissen wer du bist, außer du selber. Niemand weiß worin du gut bist, was du kannst und was du nicht kannst oder wer du bist.

Das kannst nur du selber wissen.

Deshalb, verwirf alles, was dir andere Leute jemals eingeredet haben. Das alles bist nicht du. Nur du selber kannst wissen, wer du wirklich bist, niemand anders.

Mir hat man z.B. immer gesagt, dass ich gut bin im technischen Bereich, dass ich ein „Techniker“ wäre. Dann habe ich angefangen Elektrotechnik zu studieren. Nach einer Weile kamen mir Zweifel und ich habe mich auf den Weg zu mir selber gemacht. Ich habe alles weggeschmissen, was andere Leute für mich als richtig empfanden und mir meine eigene Meinung gebildet.

Jetzt weiß ich, dass ich kein „Techniker“ bin, sondern mich vielmehr von den Bereichen Spiritualität und Psychologie angezogen fühle.

Diese Konditionierungen und Einflüsse gehen natürlich auch über das Kindesalter hinaus immer weiter. Es wird mehr und mehr Aufwand betrieben und jeden Tag aufs Neue in dieses falsche Selbst investiert. Man baut sich dadurch über die Zeit seinen eigenen Rahmen (basierend auf dem Bild, das man von sich selber hat) und kann sich dann auch nur noch in diesem Bereich bewegen.

Beispiel: Jemand hat dir mal irgendwann gesagt (oder sonst wie unterbewusst mitgeteilt), dass du schüchtern bist. Du hast diese Nachricht aufgenommen und in dein Selbstbild eingebaut. Du agierst nun deinem Selbstbild entsprechend, bewegst dich in diesem fiktiven Rahmen, den du dir aufgebaut hast und kannst deshalb nicht anders handeln, nicht aus dem Rahmen ausbrechen.

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Das Problem mit dem Ego

Dieses Ego, dieses falsche Selbst, das nur eine Illusion ist, hält dich also zurück, dich voll zu entfalten.

Es bildet den Rahmen deiner Möglichkeiten, es steckt sozusagen das Spielfeld ab, auf dem du in deinem Leben spielst.

Wenn du nun diesen Rahmen loswerden könntest, diese Illusion vom „schüchternen“ oder „introvertierten“ Wesen einfach fallen lassen könntest, dieses Ego auseinander nehmen könntest, dann wäre das der Weg zur ultimativen Freiheit.

Genau darum geht es bei der Meditation. Es geht darum, Ego-los zu werden, dein Selbstbild und damit alle Begrenzungen abzuwerfen. Es geht darum, all deine Konditionierungen, die Meinungen deiner Eltern und Freunde, das was deine Lehrer oder Mitarbeiter dir ständig einbläuen wollen von dir abfallen zu lassen. Dieses Selbstbild, welches du dir über die Jahre hinweg angeeignet hast und das nichts anderes als eine Täuschung ist, aufzulösen.

Wenn du meditierst, wirst du mit der Zeit mehr und mehr Konditionierungen abwerfen können. Dein falsches Selbstbild wird sich dann langsam, ein Stückchen nach dem anderen, auflösen. Umso intensiver du damit arbeitest, umso mehr du dieses falsche Selbst auseinandernimmst, umso mehr wirst du zu dir selber und deiner wahren Natur finden.

Du bist nicht dein Job, deine Umgebung oder deine Gedanken

Noch mal kurz zur Erklärung: Dein Ego ist dein Selbstbild, welches du entwickelt hast, indem du dich mit deiner Umgebung, deinem Titel, dem was andere Leute über dich sagen oder deinem Job identifiziert hast. Anstatt zu sagen: „ich mache diesen Job“ „ich habe diesen Titel“ „ich agiere nicht selbstbewusst“ sagst du „ich bin dieser Job“ „ich bin dieser Titel“ „ich bin nicht selbstbewusst“.

Siehst du den Unterschied?

Durch die Identifikation mit diesen Dingen, baust du dir ein falsches Selbst auf. Du sagst dir: ich bin mein Job, mein Titel, meine Hobbys, das was andere über mich sagen, ich bin ein Rocker, ein Banker, ein Taugenichts, ein Emo, ein Angsthase, ein soundso.

Du baust dir Stück für Stück eine Schale um dein wahres Sein und fühlst dich sofort angegriffen, wenn jemand durch diese falsche Schale hindurch dringen will. Das ist nämlich ein weiteres Problem mit dem Ego, es fühlt sich bei jeder Kleinigkeit sofort angegriffen.

Vor kurzem schrieb mir eine Doktorandin erbost, dass sie meinen Newsletter nicht mehr haben will, weil ich sie mit „Hey Sonja“ (Name geändert) anstatt mit „Hallo Frau Dr. Soundso“ angeschrieben habe. Ich kann ihre Gefühle gut verstehen. Sie hat über Jahre hinweg in dieses falsche Selbst, in diesen Titel investiert und jetzt spreche ich sie beim Vornamen an. Das ist ein Frontalangriff auf das Ego in welches sie Jahre lang hart investiert hat. Total verständlich also, dass sie sich, oder besser ihr Ego, angegriffen fühlt.

Oder weise mal einen Rocker darauf hin, dass er innen drin eigentlich total verunsichert und sanft ist. Er wird dir gleich eins auf die Mütze hauen. Jetzt hat er so lange daran gearbeitet, diesen Schein des harten Macker zu wahren und da kommst du daher und deckst sein wahres Sein auf.

Flüssiges Selbstbild

Ok, jetzt hast du bis hierher gelesen und du fragst dich bestimmt, wo das alles hinführen soll…

Am Ende geht es darum, diese Illusion, dieses rigide Selbstbild, komplett fallen zu lassen, das Ego aufzulösen und damit alle Konditionierungen abzuwerfen. Du wirst so lange in deinem limitierenden Selbstbild gefangen sein, bis du dich endlich davon ablösen kannst.

Nun ist es so, das dass nicht ganz einfach ist. Wenn dem so wäre, würden wir ja alle fröhlich durch die Gegend hüpfen und niemand könnte uns mehr etwas anhaben weil es nichts mehr gibt, das verletzt werden könnte. (Wenn du kein Selbstbild, kein Ego mehr hast, kann dich niemand mehr angreifen. Denn es gibt nichts mehr, was angegriffen werden könnte).

Womit wir jetzt aber anfangen können ist, uns ein flüssigeres Selbstbild anzueignen.

Das ist der erste Schritt. Du versuchst dein Selbstbild von einem starren in ein flüssiges zu verwandeln. Danach ist es dann leichter, es komplett gehen zu lassen. Das heißt, du versuchst, dein starres Selbstbild an der ein oder anderen Ecke anzubrechen und es zu öffnen für neue Möglichkeiten. In Analogie versuchst du also, deinen starren Rahmen aufzuweichen und dein Spielfeld zu erweitern um dir neue Möglichkeiten zu erschließen.

Das liest sich jetzt etwas kryptisch, darum hier ein Beispiel. Wenn dein Selbstbild Probleme hat, auf andere Leute zuzugehen, dann musst du irgendwie versuchen, dieses Selbstbild aufzubrechen um neue Handlungsmöglichkeiten hineinzulassen. Du musst diesen rigiden Rahmen aufweichen, damit du erst mal die Möglichkeit hast (und sie in deinem geistigen Auge sehen kannst) wie du auf andere Leute zugehst. Denn bevor du etwas nicht in deinem geistigen Auge „sehen“ kannst, kannst du es auch nicht im realen Leben tun.

Praktisch heißt das, hinauszugehen und sich aktiv neuen Eindrücken, neuen Umgebungen und neuen Situationen auszusetzen und dabei offen zu sein. Du musst versuchen die Möglichkeit zuzulassen, dass etwas passiert, was deinem derzeitigen Selbstbild nicht entspricht.

Dein Ego wird sich wahrscheinlich gehörig dagegen sträuben, weil es sich nicht verändern will. Es will gerne so bleiben wie bisher. Das heißt, du musst das aktiv forcieren. Du musst aktiv rausgehen und dir sagen, ich weiche mein Selbstbild auf, ich agiere außerhalb meines Rahmens und tue etwas, das nicht „mir“ (meinem Selbstbild) entspricht.

Wie gesagt, wenn dein Selbstbild Probleme hat, auf andere Leute zuzugehen, dann setzte dich aktiv diesen Situationen aus und versuche in klitzekleinen Schritten etwas von diesem Selbstbild anzubrechen, indem du z.B. mit anderen Leuten länger redest als normal, indem du mit der alten Oma an der Ampel über ihren Tag redest oder deinen Nachbar, mit dem du bisher noch kein Wort gewechselt hast, zum Kaffee einlädst.

Zusammenfassung

Puh. Das war ein ganz schön langer Text und zugegebenermaßen nicht total trivial. Das Konzept des Egos ist eigentlich nicht schwierig, wenn man es einmal verstanden hat. Ich habe versucht, es so gut es geht zu erklären und hoffe du konntest einigermaßen verstehen, worum es dabei geht.

Hier nochmal eine Mini-Zusammenfassung:

Dein Ego ist dein falsches Selbst. Es ist eine Illusion, die du dir in deinem Kopf zusammengebaut hast. Du agierst immer ihm entsprechend. Je größer dein Ego und je steifer es ist, desto schneller fühlst du dich angegriffen und verletzt und umso weniger Möglichkeiten hast du, aus diesem Rahmen auszubrechen und etwas zu tun was nicht diesem Selbstbild entspricht.

Die Lösung besteht nun darin, dieses Selbstbild flüssiger zu machen, es aufzubrechen und neue Handlungsmöglichkeiten zuzulassen. Das machst du in dem du aktiv Aktionen forcierst, die diesen Rahmen sprengen und nicht deinem derzeitigen Selbstbild entsprechen.

Umso flüssiger dein Selbstbild wird, umso mehr Möglichkeiten hast du, dich zu entwickeln.

Und vielleicht vielleicht, kannst du dein Ego am Ende ja sogar ganz gehen lassen und damit die totale Freiheit gewinnen.

Dann bist du angekommen. Das ist das ultimative Ziel.

Wie du limitierende Glaubenssätze über dich selber loslassen und ein hammer-starkes Selbstbild aufbauen kannst, das dir jeden Tag auf’s neue massiv Energie und Selbstvertrauen geben wird, zeig ich dir hier, im Selbstbewusstsein Stärken – Komplettset. Runterladen, umsetzen und gut fühlen. Und ab geht die Post, yeaaha!

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