Greta´s Logbuch

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Greta´s Logbuch
3. Februar 2012
08:58
Neues Mitglied
Forum Posts: 2
Member Since:
3. Februar 2012
Offline

Hey,

ich will gar nicht lange rumlabern was passiert ist um zu der Einsicht zu gelangen, daß ich endlich was für mich selbst tun muß, würde zu lange dauern und ist zu kompliziert zu erklären...

Fakt ist, daß ich nach einer ziemlich beschissenen Zeit und mehreren Arschtritten, die mir das Leben verpasst hat, endlich aufgewacht bin...

Ich habe jahrelang die verschiedensten "Psychobücher" gelesen, aus einigen auch was für mich mitgenommen, besonders aus einem (darf ich hier bestimmt nicht sagen welches das ist), und all das was Moritz hier in seinem Blog schreibt, ist mir auch vorher schon klar gewesen, manches hatte ich mir selbst schon überlegt, bloß ist es nie so richtig angekommen bei mir, tief im innern meine ich.

Aber hier hab ich das erste Mal das Gefühl so richtig zu begreifen worum es geht. Wozu auch die lockere Erzählweise von Moritz beiträgt, dadurch fühl ich mich viel wohler mit den ganzen Psychothemen und weniger unter Druck. Mußte teilweise auch lachen, vor allem über das hier: Die Vergangenheit ist vorüber, bums aus Mickymaus. Einfach zu geil, grins.

Schon bevor ich diese Seite entdeckt habe, hab ich mich gefragt was ich eigentlich vom Leben will und was ich tun kann damit es mir besser geht.

Das erste was ich Anfang des Jahres gemacht habe um zu mir selbst zurück zu finden, war mein Facebookprofil zu löschen, komplett, aus Maus. Habe viel zu viel Zeit damit verbracht, saß oft stundenlang davor und hab alles andere ausgeblendet... Das hatte mit richtigem Leben nichts mehr zu tun, also weg damit.

Das zweite, mein Handy tagsüber zuhause zu lassen und auch nicht gleich raufzugucken wenn ich abends von der Arbeit komme. Ist ne gute Geduldsübung für mich... Bin dadurch weniger abgelenkt und kann mich besser konzentrieren.

Und das dritte, wichtigste: Ich hab mit meinem Vater Frieden geschlossen, hab ihm einen Brief geschrieben mit allem was mir einfiel, alles schlechte aus meiner Kindheit, aber auch das gute, habe ihm zugestanden daß er auch nur ein Mensch ist und Fehler gemacht hat, daß er zu der Zeit nicht anders sein konnte (sehr streng, keine Liebe für mich, kalt und abweisend...), daß er mich nicht verletzt hätte wenn er selbst glücklich gewesen wäre usw. Und habe ihm verziehen. Den Brief hab ich nicht abgeschickt, aber die Aktion hat mir selbst sehr geholfen und in der Hinsicht gehts mir jetzt tausendmal besser. Ich mache ihn nicht mehr dafür verantwortlich daß ich mein Leben nicht auf die Reihe kriege, ich bin erwachsen und habe es selbst in der Hand...

Ach ja, noch eins: ich hab alle meine Fehler und Schwächen und Laster aufgeschrieben und mir gesagt, daß die genauso zu meinem Leben gehören wie alles andere, ohne wärs langweilig und wer will schon perfekt sein. Das hab ich wirklich mittlerweile begriffen, daß man sich so annehmen muß wie man eben ist. Na und dann bin ich eben n bißchen schlampig und keine Bilderbuchmutter, ja ich rauch wie ein Schlot und bin ungeduldig und schieb Dinge auf und was weiß ich noch alles. Ist halt so. Der Druck den ich mir immer dadurch gemacht habe alles perfekt machen zu wollen ist jetzt weg. Und das ist gut so.

Ich bin sowieso der Schreiber schlechthin, ich kritzel ganze Blöcke voll mit meinen Gedanken und Gefühlen, und in meiner aktuellen Situation hat es mir mehr als geholfen alles tausendmal bis zum erbrechen durchzuhecheln, das große Unruhegefühl im Bauch ist weg und auch wenns mir noch nicht so gut geht wie ich es gerne hätte, ich akzeptiere einfach daß es seine Zeit dauert um über bestimmte Dinge wegzukommen und sag mir selber immer wieder: langsam, kleine Schritte...

Oh Mann, ich schreib wie immer viel zu viel, aber hey, das ist völlig okay, grins, so bin ich eben.

6. Februar 2012
17:17
Neues Mitglied
Forum Posts: 2
Member Since:
11. September 2011
Offline

"Ich habe jahrelang die verschiedensten "Psychobücher" gelesen, aus einigen auch was für mich mitgenommen, besonders aus einem (darf ich hier bestimmt nicht sagen welches das ist)"

Och, ich denke schon dass du das darfst 🙂 Welches Buch ist denn dieses eine? Würde mich interessieren, suche noch hilfreiche Literatur in dem Bereich. Das was du da mit deinem Vater erlebt hast so ähnlich ging es mir auch. Ständig wurden perfektionistische Ansprüche an mich gestellt und nie gab es lob oder so. Das habe ich wohl ungewollt übernommen und obwohl ich viel auf die Reihe bekomme bin ich trotzdem unzufrieden mit dem was ich schaffe. Sowas muss man sich wohl einfach wegtrainieren - und was ich so lese hast du schon viel geschafft.

Vielleicht konzentrierst du dich auch zu sehr auf deine Fehler und Lasten. Du scheinst ein sehr negatives Selbstbild zu haben - aber ich bin mir sicher dass es genauso auch viel positive Eigenschaften an dir gibt und auch einiges, was du schon geschafft hast. Niemand ist perfekt, auch wenn die heutige Gesellschaft das von einem "erwartet".

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