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Anerkennung von Anderen
11. September 2012
13:37
Mitglied
Forum Posts: 43
Member Since:
11. September 2011
Offline

Hallo.

 

Woher weiß man, dass es nicht das beste Gefühl ist, beliebt zu sein und wenn andere einen bewundern und einen für toll halten? Moritz hat in seinem Artikel gesagt, dass man dabei seinen Selbstwert von anderen zieht. Aber ich habe ja keine Selbstwertprobleme. Ganz im Gegenteil. Sondern ich bin wohl unterbewusst der Überzeugung, dass es nichts besseres gibt, als wenn andere einen toll finden. Es befriedigt einen. Nur finden mich die Leute nicht toll. Und Ich habe keine Freunde.

 

Wie komme ich von dem Gedanken weg, dass es toll ist, wenn andere bzw eine bestimmte Person, die man mag, einen für cool halten?

 

Ich habe überlegt, dass man es so machen könnte, dass man die leute dazu bringt, dass sie einen mögen und man daran dann erkennt, dass es einem eben nicht erfüllter macht. Aber die leute mögen mich halt nicht. Deswegen fällt diese Möglichkeit schonmal weg.

 

Jetzt könte ich einfach die ganze Zeit meditieren, in der Hoffnung, dass dieser Gedanke und der Drang, anderen zu imponieren, irgendwann verschwindet. Aber leider bin ich süchtig nach Tagträumen, sodass ich diesen Gedanken eben immer wieder in meinem Kopf neu abspiele und er dann eben nicht verschwindet. Und wenn ich versuche nicht zu Tagträumen, dann ist das extrem unbefridigend, ich bekomme so eine Art Entzugserscheinung. Hobbies mit denen ich mich ablenken könnte, habe ich auch nicht.

 

Deswegen muss ich mich irgendwie dazu bringen, dass dieser Gedanke aus meinem Kopf verschwindet. Denn dann würde ich ja automatisch auch nicht mehr Tagträumen. Denn ich wäre ja dann der meinung, dass es gar nicht so toll ist, wenn alle einen für cool halten und einen mögen und dass das leben viel mehr zu bieten hat. Aber ich weiß es ja nicht. Denn ich habe es ja nie wirklich erlebt.

 

Kann mir jemand helfen?

11. September 2012
15:12
Mitglied
Forum Posts: 13
Member Since:
11. September 2011
Offline

Wir Menschen sind halt wohl oder übel soziale Wesen und sehnen uns danach, von anderen Anerkennung und Wertschätzung zu erhalten. Dieser Antrieb hilft uns auch dabei, uns zu sozialisieren und uns unter andere Mitmenschen zu begeben.

Ich denke, was man trennen muss ist die "Abhängigkeit von anderen Mitmenschen" und die "Einsamkeit". Ich glaube nicht, dass dein grosses Problem ist, dass du von anderen Menschen abhängig bist, sondern, dass du dich einsam fühlst (keine Freunde, keine Hobbies). Es kann zwar schon sein, dass du mithilfe der Meditation dein Leiden etwas besänftigen kannst, aber früher oder später wirst du merken, dass du mit deiner Art dein Leben zu führen nicht zufrieden sein wirst...

Wie gesagt, unabhängig von den Mitmenschen zu sein ist eine Sache. Und zwar eine gute. Aber ganz abgeschottet zu leben halte ich nicht für die optimale Lösung. Ich würde dir zwar jetzt nicht raten, explizit in die Welt zu gehen und nach Anerkennung zu suchen, aber ich will dir auf der anderen Seite trotzdem einen sanften Ruck geben, etwas mutiger hinauszugehen, dir Hobbies zuzulegen (am besten solche, wo du ein bisschen unter Menschen kommst) und offen auf fremde Leute zuzugehen. Dann ergibt sich das mit den Freunden automatisch 😉

Viel Glück!

26. September 2012
09:14
Mitglied
Forum Posts: 3
Member Since:
26. September 2012
Offline

jan said:

Hallo.

 

Ich habe überlegt, dass man es so machen könnte, dass man die leute dazu bringt, dass sie einen mögen und man daran dann erkennt, dass es einem eben nicht erfüllter macht. Aber die leute mögen mich halt nicht. Deswegen fällt diese Möglichkeit schonmal weg.

 

Das glaube ich nicht, Jan, dass dich niemand mag. Ich würde dir - wenn du das möchtest - raten, mal 10 gute Eigenschaften von dir aufzuschreiben.

Ich weiß schon mal eine: Du kannst sehr  gut analysieren und du kannst auch gut schreiben.
Und du bist mutig, weil du dein Problem offen ansprichts.

Also, ohne dich zu kennen, mag ich dich schon mal dafür!:)

Tagträumen und visualisieren sind übrigens total gute Fähigkeiten. Das kann man ausbauen und richtig, richtig gut für sich nutzen. Du kannst zum Beispiel abends ins Bett gehen und das Universum bitten, dir mitzuteilen was du tun sollst um deine Ziele zu erreichen. Du kannst fragen, wie du das, was du träumst in die Wirklichkeit umsetzen kannst. Tagträumen ist die Verbindung zur geistigen Seite. Sei froh, dass du das hast. So viele haben es nicht.

Das zweite: Wir brauchen ein gutes Verhältnis zu uns selbst. Du bist ein ganz einzigartiger Mensch, niemand, niemand ist so wie du. Schätze den, der du ganz unverwechselbar bist. Und schätze die andern, die genauso einzigartig sind.
Und noch etwas: ich glaube, du bist ein sehr Sensibler. Viele haben auch das verloren und meinen es sei cool, andern verbal die Ellenbogen in die Rippen zu rammen.
Erinnere dich: nichts ist persönlich. Die tun das, weil sie ganz viel von sich selber verloren haben.
Und jetzt wünsche ich dir einen ganz, ganz, ganz schönen sonnnigen herbsttag

ninjaofawareness

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