Die Verbindung zu deinem Unterbewusstsein.

Please consider registering
guest

Log In

Lost password?
Advanced Search

— Forum Scope —

  

— Match —

   

— Forum Options —

   

Minimum search word length is 4 characters - maximum search word length is 84 characters

The forums are currently locked and only available for read only access
Die Verbindung zu deinem Unterbewusstsein.
20. Oktober 2012
05:08
Mitglied
Forum Posts: 5
Member Since:
19. Oktober 2012
Offline

Hi,

Bei Moritz´ Blogeintrag "Dein Input bestimmt dein Output"  kam in den Kommentaren eine Diskussion über dieses Thema auf und es wurde um eine Verlagerung ins Forum gebeten. Wer sich für die gesamte Diskussion interessiert, der schaue sich bitte die Komments des Blogeintrages an.

 

Der Text ist gespickt mit Metaphern für das "Innere", Unterbewusste, Empathie, Bauchgefühl etc. Es ist immer das selbe gemeint. Ich hoffe ihr kommt damit zurecht.

 

Thema: Es ging darum, dass in der heutigen Zeit die Menschen nicht komplett verbunden sind mit ihrem "Innern", ihren Gefühlen, ihrem Unterbewusstsein oder wie auch immer man es nennen will. (das wahre Selbst, "Empathiefähigkeit", seine Natur etc.. 🙂 )  Hat jemand ein treffenderes Wort? Würde mich sehr interessieren.

 

Was ist die Trennung zu den Gefühlen?

Ein mangelnder Kontakt zu seinem Körper- und Bauchgefühl. Mangelndes "Selbstbewusstsein". Empathielosigkeit gegenüber sich selbst und anderen (ich glaube, dass man hier nicht trennen kann: wer Empathie hat, der hat sie für Sich und für Andere). Das Resultat ist ein Gefühl der inneren Leere oder der Unruhe. Man vergisst, verdrängt oder verliert den Blick für seine eigenen Bedürfnisse und die der anderen (da identisch). Man begeht durchgehend unbewussten Selbstbetrug. Man spürt nicht mehr so viel, desensibilisiert. Um etwas zu spüren werden bei stärkerer Ausprägung dieser Pathologie immer stärkere Reize benötigt: "Sensationen", reizüberflututende Medien, exzessiver Konsum, Obszessionen, Gewalt, Macht und Drogen. Alles andere wird als langweilig empfunden. Wenn man einmal damit angefangen hat, die innere Leere durch immer stärkere Reize zu füllen, oder zu überdecken, gerät man in einen Teufelskreis: Diese externen Reize pathologischer Natur widersprechen komplett der empathischen Natur des Unterbewusstseins. Um beispielsweise die Gewalt zu ertragen muss die Empathie im Innern noch weiter verdrängt werden.

Leute, die den Kontakt komplett verloren haben sind Hardcore-Psychophaten. Sie fühlen praktisch nichts mehr, nichtmal wenn sie einen Menschen eigenhändig töten würden, oder wenn sie den Rest der Weltbevölkerung vergiften, verdummen, verarmen und in Kriegen aufeinander hetzen ;).

Menschen, die weniger betroffen sind (sie hatten beispielsweise empathische Eltern und wuchsen in einem empathischen Umfeld auf) haben wegen ihrer ausgeprägten Empathie und sensibilität häufig Schwierigkeiten mit der heutigen "brutalen" Gesellschaft und werden von vielen als Schwächlinge angesehen. Natürlich gibt es auch viele die irgendwo dazwischen liegen, oder vermutlich sogar welche, die trotz ausgeprägter Empathie "klarkommen", nur ist mir davon noch keiner lebendig begegnet. Ich selbst auch nicht.. Weder habe ich besonders viel Empathie für mich selbst, noch komme ich besonders gut klar 😀 beides ist aber hoffentlich auf dem Weg der Besserung.

Da ich Angst als die Ur-Ursache für die "Trennung zu den Gefühlen" ansehe, schlage ich logischerweise vor, diese bei sich Selbst anzugehen. Ja, das hört sich stumpf an, ist es auch.

Warum ich Angst als Ursache ansehe:

Wir alle haben "Verlust-Ängste": Allen Ängsten zu grunde liegend, die Angst, das Leben zu verlieren, und davon abgeleitet beispielsweise die Angst seine Gesundheit, seine nahen Mitmenschen, deren Zuwendung, das täglich Brot, den Platz in der Gesellschaft und den Job etc. zu verlieren. Davon weiterhin abgeleitet: Ängste die mit Scham zu tun haben, Angst vor öffentlichem reden, vor dem anderen Geschlecht, vor Spinnen, Höhenangst, Flugangst, Ekel etc. Alles beruht auf dem Überlebenstrieb.

Die Angst vor dem Tod ist total real (oder hat jemand eine andere Meinung?) und sogar sehr gesund und berechtig. Sie sichert unser überleben! Sie lässt uns so handeln, dass das Leben möglichst sicher verläuft. Das heißt, dass man sich an die Gesellschaft anpasst.

Das alles ist uns kaum bewusst, weil wir diese Ängste verdrängen, vermutlich weil uns beigebracht wurde, dass man keine Angst und keine Schwächen haben oder zumindest zeigen darf.

Wo liegt das Problem? Was bedeutet es, sich an die Gesellschaft anzupassen? Man ist nicht mehr "man selbst". Man tut Dinge, "obwohl man das Gefühl hat", dass sie falsch sind. Man tut viele Dinge nicht, "obwohl man das Gefühl hat", dass sie richtig sind. Uns wird beigebracht, nicht aus der Masse hervorzustechen, sei es im positiven wie im negativen Sinne. Jetzt kommt der schwierige Teil: Dadurch, dass man entgegen seiner wahren empathischen Natur handelt, wird diese schwächer, bis man sie schließlich kaum noch wahrnimmt.  Das Bauchgefühl sagt in solchen fällen nämlich: "STOPP! du bist auf dem falschen weg!" Es schlägt Alarm. Man hat 2 Möglichkeiten: 1: Dem Bauchgefühl folgen. 2: Das Bauchgefühl verdrängen, aber weil wenn man ihm nicht folgt, schlägt es nur noch stärker Alarm! Man muss es noch stärker verdrängen. Man könnte es als Verrat an sich selbst bezeichnen. Wir belügen uns andauernd selber, jetzt wisst ihr warum… Wir alle sind meister darin. Dadurch, dass man nach den Regeln von Autoritäten handelt und denkt, wird man immer weiter von sich selbst entfernt, die Verbindung zum Bauchgefühl wird immer schwächer, bis nur noch innere Leere bzw. ein stärker werdendes unwohles Gefühl im Bauch vorherrscht, sobald man in sich geht. Man hält keine 5 Minuten Meditation aus.

Lösungen:

  1. Den Ängsten und der Todesangst ins Auge sehen, sich ihrer bewusst machen, sich mit der Vergänglichkeit auseinandersetzen. Dies ist die Voraussetzung, für den nächsten Schritt.
  1. Lernen, das Leben "loszulassen". Es mit Humor nehmen. Die Dinge, die man nicht verändern kann, AKZEPTIEREN. Es ist OK, so wie es ist. Endziel: nicht einmal trauern, wenn die wichtigsten Mitmenschen sterben, oder der eigene Tod droht, denn dies alles ist das natürlichste was es gibt und kein Grund, sich sorgen zu machen und nicht darüber Witze zi machen. Durch dieses Loslassen lassen sich daraufhin auch alle Folgeängste überwinden und man ist deutlich freier. Man kann wieder für sich und seine Bedürfnisse einstehen, weil man nicht durch seine Ängste eingeschrängt ist.
  2. Den Kontakt zu sich selbst herstellen, in die innere Leere hineinfühlen, das unwohle Gefühl ertragen. Sich selbst gegenüber Empathie zeigen. Jede Art von Meditation, besonders Körper und Gefühlsorientierte Techniken. Ein paar Tage allein durch den Wald wandern. Den Fernseher und andere manipulative Medien fernhalten.

Das Ergebnis wäre dann ein freierer Mensch, der vor nichts mehr Angst hat, und der mit sich komplett im reinen ist, der genau weis, was in ihm vorgeht und daher auch, was seine aktuellen Bedürfnisse sind. Sein Handeln wird von Empathie gegenüber sich Selbst und allen seinen Mitmenschen geprägt. Auch Empathie mit seinen Feinden, weil er erkennt, dass diese nur aufgrund von Angst "böse/schlecht" handeln.

 

Das alles könnte auch Schwachsinn sein. Ich weis es selber kaum. Was sagt ihr dazu?

Maltinismus

21. Oktober 2012
03:39
Mitglied
Forum Posts: 21
Member Since:
29. November 2011
Offline

Hey Malte,

 

cool, dass du dieses Topic eröffnet hast. Und Respekt, dass du so viel schreibst. Vorneweg, ich bin nicht so der Schreiberling und halte die Dinge lieber kurz und bitte das nicht als mangelnde Wertschätzung aufzufassen.

 

Den Lösungsschritt eins verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Warum darf ich keine Ängste mehr haben um fühlen zu können. Angst ist doch auch ein Gefühl?

 

Was ich mit dem Thema meinte war eher dein Schritt 3. Schritt 2 wäre in dem Zusammenhang dann lediglich diese Gefühle dann zu akzeptieren, und ihnen nicht auszuweichen.

 

Meine Ideen:

- sich mehrmals täglich fragen: Wie fühle ich mich gerade?

- täglich über seine Gefühle in einem Tagebuch reflektieren.

- wie du schon gesagt hast: Körperorientierte Meditationen.

 

 Ich habe aber auch noch 2 sehr interressante Seiten gefunden:

 

Das Thema kann man also anscheinend leider sehr kompliziert machen. Und kompliziert ist doof, da nach meiner Erfahrung Dinge, die man wirklich konaequent umsetzt, am besten sehr einfach sein müssen, und anfangs nicht allzu viel zeit in Anbspruch nehmen darf.

 

Mir stellt sich jetzt nämlich noch die Frage, ob man einfach so wieder Kontakt zu seinen Gefühlen aufnehmen kann, oder ob man erstmal irgendwie die "blockierte Brust" lösen bzw. den Gefühlspanzer durchbrechen muss…

 

Moritz,wir brauchen dich! 🙂 Irgendwelche Anmerkungen und Ideen? 😉

21. Oktober 2012
12:09
Mitglied
Forum Posts: 5
Member Since:
19. Oktober 2012
Offline

Hi TonyG,

 

Ich schreib unter anderem so viel, weil ich die Gedanken auch für mich ordnen will. Ist immernoch sehr konfus alles :). Außerdem kommen während des Schreibens neue Ideen auf (oder alte, die ich Vergessen habe), es ist eine Art Brainstorming und ich schreibe lieber zu viel (Dünnschiss) als zu wenig.. Auch wenn das manche bestimmt nervt, egal.

 

Les den ersten Lösungsschritt nochmal, Ich habe lediglich, so wie du, davon gesprochen sich die Ängste bewusst zu machen und sie zu akzeptieren. Beides nicht so einfach. Der direkte Kontakt mit dem Tot (z.B. bei einer Beerdigung in den Sarg schauen und sich in den Toten hineinversetzen) könnte dabei helfen, die verdrängte Angst an die Oberfläche zu holen. Nur eine Idee..

Die Frage an sich selbst und das Gefühlstagebuch sind gute Ideen, wie man sich die Gefühle und Ängste bewusst machen kann, werde ich ausprobieren!

 

Die beiden Seiten erscheinen mir beide sehr interessant, werde ich aufjedenfall genauer unter die Lupe nehmen!

(Nur der zweite Link funzte bei mir nicht, google schafft abhilfe, google:> "leben-lernen-lieben" gefühle <)

 

Der "Gefühlspanzer" ist vorhanden, das ist eben die "Trennung zu seinen Gefühlen". Die Verdrängung.

Aus hobbyneurologischer Sicht könnte man ganz grob sagen, dass bestimmte Nervenverbingungen abgeschwächt werden, die für die "Übertragung der Angstsignale oder Gefühlssignale zwischen den unterbewussten und den bewussten Teilen des Gehirns" zuständig sind. Als Schutzmechanismus. Diese Nervenverbingungen gilt es nun durch die genannten Maßnahmen zu stärken. Anfangs könnte sich das ungewohnt bis unangenehm anfühlen.

 

Habe ich eigentlich die progressive Muskelentspannung nach Jakobsen an dieser Stelle schon erwähnt? Sie ist für mich die bis jetzt wirkungsvollste und einfachste Meditationsübung, mit enormen Effekten! Schickt mir eine PM mit euer Emailadresse und ich schicke sie euch als MP3. (Jakobsen will sowieso, dass sie unters Volk kommt, von daher..) Machen. Lohnt sich. Bei Youtube habe ich bisjetzt noch keine gute Anleitung gefunden.

Autonomes Training (als Meditationstechnik) und gemütliches Joggen haben sich bei mir ebenso bewehrt. Joggen macht mir immer den Kopf frei von Alltagssorgen, (und hebt die Stimmung teilweise ins lächerliche) so dass sich der Fokus nach innen verschieben kann. Von den allen Sportarten, die ich bisjetzt ausprobiert habe, hat es für mich den meditativsten Character. Ich mache außerdem Tai-Chi, das ist Bewegungsmeditation, aber ich schaffe es noch nicht wirklich, dabei zu entspannen (ich werde benotet, im Rahmen des Studiums lol).. Die Entspannung kommt bald, und dann sollte es auch gute Wirkung zeigen. Beim nächsten mal Taichi mach ich vorher einfach noch ne progressive Muskelentspannung, geile Idee :D.

Entspannen ist wie man sieht ein wichtiger Schritt, um die Verbingung zum innern auzubauen :).

Edit: hab ganz vergessen das Tanzen zu erwähnen. So mach ich es: Such dir ein Stück komplett verlassene Natur wo dich garantiert keiner beobachtet, pack den MP3 ein, eine Playlist mit der Lieblings-Tanz-Musik (= Dub-,Bro-/Filthstep 😉 ) auf die Ohren und los gehts: Tanz einfach so behindert wie es spass macht und denk dir neue Moves aus. Um so länger um so besser. Die ersten paar Minuten kann es manchmal öde sein (sogar bei mir), dass liegt daran, dass man noch nicht aus sich rauskommt. Dann hilft es, ein paar extra bescheuerte Moves zu machen, die dich in der Öffentlichkeit sofort in die Irrenanstalt katapultieren würden!! Danach ist man viel lockerer :D. Zusatztipp für Fortgeschrittene: das ganze Filmen und darüber lachen, wie scheiße es aussieht, und beim nächsten mal daran arbeiten ;).  Tanzen, vor allen in dieser entspannten und freien Form, hat unglaublich viele positive Effekte.. glaube ich :D. Wird zeit mal wieder rauszugehen 😉

 

Maltination

22. Oktober 2012
07:29
Mitglied
Forum Posts: 21
Member Since:
29. November 2011
Offline

Ah okay,

 

das bedeutet, du glaubst, dass das Fühlen durch Ängsten vor Tot oder ausgestoßen werden beeinträchtigt ist? Hab ich das richtig verstanden? Also wir passen uns aufgrund dieser Ängste lieber an, als unsere eigenen Impulse wichtig zu nehmen?

 

ich finde joggen auch klasse (auch wenn es meinen Fitnesszielen entgegenläuft), es entspannt immer und macht ein gutes Gefühl. ich werde auch weiterhin darauf zurückgreifen, aber für mich ist das eher ein weiterer Verdrängungsmechanismus. Ich jogge, fühle mich besser und brauche daher nicht mehr das unangenehme Gespräch führen, zu dem mich mein nagendes schlechtes Gefühl sonst getrieben hätte... verstehst du, was ich meine? Man kann den Problemen auch davon laufen... (ich bin gut darin).

 

Wegen progressiver Muskelentspannung kommt meine PM noch. 🙂

 

Das mit dem Tanzen ist cool, probier ich vleicht auch nochmal aus.

 

Oha, ja sorry für die links, da ist irgendwas schief gelaufen. Habe mir den ersten nochmal genauer angeschaut, und das ist alles sehr umfangreich und nimmt auch Zeit in Anspruch. Aber da scheint jemand schon sehr tief in die Materie eingedrungen zu sein, evtl. könnte, wenn man sich erstmal nur auf eine Sache bezieht, da sehr wertvolles drin stecken.

 

Bye fürs erste, Toni

22. Oktober 2012
08:27
Mitglied
Forum Posts: 21
Member Since:
29. November 2011
Offline

Geil, ich hab grad was richtig geniales gefunden:

 

Guck dir das mal an. Da ist auch Entspannung als Grundvorraussetzung mit aufgeführt… 🙂

 

Wenn ich mehr Zeit habe, guck ich mir das genauer an.

22. Oktober 2012
12:23
Mitglied
Forum Posts: 21
Member Since:
29. November 2011
Offline

Leider auch nicht, aber mit meinem zweiten Versuch kann mans dann wenigsten manuell eingeben. Bin begeistert von der Seite!

22. Oktober 2012
13:17
Mitglied
Forum Posts: 21
Member Since:
29. November 2011
Offline

Und hast du mal Beispiellieder für deine Musik? Interessiert mich mal... 😉

25. Oktober 2012
23:33
Mitglied
Forum Posts: 5
Member Since:
19. Oktober 2012
Offline

Hi,

Sorry, dass ich so spät antworte, war ne stressige woche.

ja, wir haben mehr oder weniger angst, aus der masse hervorzustechen, egal ob im positiven oder negativen (ursprünglich mit der todesangst verbunden, da sozialer ausschluss in der steinzeit mit dem Tod gleichzusetzen war, und das hat halt unsere instinkte geprägt).. mit anderen worten, wir haben eine natürliche angst, selbstständig zu denken (damit sticht man automatisch aus der masse hervor).

natürlich kann man problemen auch davon laufen, es muss halt immer im gleichgewicht sein. für manche ist sport auch eine droge, die zur verdrängung genutzt wird. ich glaube jedoch die meisten machen zu wenig sport.

Ja tanzen ist wirklich eine gute sache, ich habe vor mir einen hiphoptanzkurs zu besuchen, damit das ganze ein wenig professioneller wird (dubstep-tanzkurse hab ich noch nicht gefunden..)

Außerdem geh ich jetzt einmal die Woche in einen chor, extra für leute die chinesisch lernen. (heute zum ersten mal). zum einen, wegen dem chinesisch (lerne das im rahmen des studiums für chinesische medizin, die ich übrigens nur empfehlen kann (solange man einen guten artzt hat) :D) und zum andern, weil singen eine meditative tätigkeit ist, die die verbindung zum körper stärkt. und es macht spass etc.. das sind x fliegen mit einer klappe 🙂

Jo die Links sind alle interessant, ich guck sie mir später mal genauer an. auch diese schauspiel-technik-seite, sehr interessant.

ich kann dir hier leider keine youtubelinks posten, krieg ich auch nicht hin, aber copy/paste die folgenden songs bei youtube, das sind ein paar meiner favorites, vielleicht ist ja was für dich bei.

Datsik - Swagger
Datsik - Hydrualic
Datsik - Mechano
Datsik - quantization error
Datsik - rough rider
Koan Sound - Funk blaster (culprate remix)
Shekel - everything i touch turns to filth
Shekel - persian mayhem
J. Rabbit & Tremourz - Sexy party (original mix)
12th planen & Antiserum - Ghost
16bit - chainsaw calligraphy
16bit - in the death car (vocal remix)
Noisia - Machine gun (16bit remix)
D-jahsta - uncontrollable
The Widdler - Lost in space pt. 2

28. Oktober 2012
04:04
Mitglied
Forum Posts: 21
Member Since:
29. November 2011
Offline

Hey Malte,

 

wunderbar! Mit der erklärung hast du mir nochmal ne neue Einsicht gegeben! Selber denken, fühlen und danach handeln lässt einen aus der Masse herausstechen und macht daher angreifbar!

 

Danke für die Musikliste, hab aber festgestellt: Das ist nicht meins... 😉

 

Von mir aus können wir das Forum wieder diesen Thread wieder etwas flach halten, ich denke schon, dass die Links sehr wertvoll sind. In der schaupielseite habe ich so viele wertvolle Dinge in Kombination wiedergefunden: Entspannung, körper spüren wie im Vipassana, sich mit seiner Außenwelt verbinden,, sich ungekünstelt ausdrücken. Wenn man diese Prozedur nach und nach einübt hat man erstmal gut was zu tun, ab er auch sicherlich einige sehr wertvolle Fähigkeiten erlernt die die Zugänge zu den eigenen Gefühlen stark verbessern.

28. Oktober 2012
11:52
Mitglied
Forum Posts: 5
Member Since:
19. Oktober 2012
Offline
10

"Selber denken, fühlen und danach handeln lässt einen aus der Masse herausstechen und macht daher angreifbar!"

es macht dich nicht nur angreifbar, manche leute reagieren darauf sogar mit sofortiger sozialen ausgrenzung der person, weil es ihnen unheimlich ist bzw. an ihre eigene gefühlslosigkeit und angepasstheit errinnert, bzw. sie dich beneiden.

 

hier in portugal ist das jedoch nicht so problematisch, weil die leute in dieser hinsicht etwas gesünder/gefühlvoller sind als z.b. die deutschen, glaube ich.
mein problem ist eher, den verlorenen kontakt wiederherzustellen etc.

29. Oktober 2012
03:58
Mitglied
Forum Posts: 21
Member Since:
29. November 2011
Offline
11

Ja, eine verrückte Gesellschaft!

 

Was machst du denn in Portugal? Studieren? Da muss ich auch nochmal hin! Bestimmt voll cool...

 

Mit der Verbindung glaube ich, dass diese Schauspielseite schon sehr gut dafür geeignet ist. Über PM und Körperfühlen wird der Kontak mit dem Körper gestärkt, dann werden die Emotionen wahrgenommen, dann die Aussenreize... etc. Das ganze Spektrum wird abgedeckt... Schauspieler müssen eben einen guten Zugang zu Gefühlen haben, sonst können sie sie nicht spielen.

 

Für Männer ist es aber auch sehr wichtig einen guten Zugang zu seiner Aggression zu haben, sonst fällt es auch schwer sich kraftvoll auszudrücken.

29. Oktober 2012
10:57
Mitglied
Forum Posts: 5
Member Since:
19. Oktober 2012
Offline
12

jo ich studiere hier chinesische medizin, die hat zu dem thema vermutlich was zu sagen, ich habs aber noch nicht ganz verstanden, werd mal die professoren befragen ung gegebenfalls bescheid sagen.

 

die schauspiel seite werd ich mir bei gelegenheit noch reinziehen, ist zumindest schonmal als tab geöffnet, also vergessen kann ichs nicht :D.

 

das mit der agression ist ein interessantes thema. laut der "non-violent-communication" theorie ist jedes gefühl von Wut immer ausdruck eines nicht erfüllten bedürfnisses. wenn man bei agressionen (bei sich oder andern) danach schaut, welches bedürfnis der auslöser ist, löst sich nicht nur die agression wie von alleine auf, sobald man das bedürfnis erkannt hat, sondern mein weis auch, welches nichterfülltes bedürfnis der auslöser war (häufig das bedürfnis nach sozialer akzeptanz/anerkennung/nähe, lol..) und was man dauerhaft dagegen tun kann. um in agressions-sitationen ruhig zu bleiben (als voraussetzung für das herausfinden der bedürfnisse) ist das beste erst mal ein paar mal tief durchzuatmen, ist aber nicht so leicht, daran immer zu denken.

 

natürlich kann agression auch in produktive energie umgewandelt werden, oder eben in negativen taten umgesetzt werden (meistens selbstzerstörerisch..) das wäre dann wohl die schlechteste option.. ich finde die idee mit den bedürfnissen am besten, kannst ja mal gewaltfreie kommunkation googlen.

 

das sind so meine gedanken zum thema agression 🙂

Forum Timezone: Europe/Copenhagen

Most Users Ever Online: 129

Currently Online:
13 Guest(s)

Currently Browsing this Page:
1 Guest(s)

Top Posters:

Kathaaa: 106

Clementine: 90

Kiko: 78

SVERIGAY: 55

jan2: 43

gh0st: 42

Member Stats:

Guest Posters: 0

Members: 19888

Moderators: 0

Admins: 1

Forum Stats:

Groups: 1

Forums: 2

Topics: 184

Posts: 1223

Administrators: Moritz: 47

Hey Du!

Bevor du gehst, hol dir noch meine 108 besten Tipps für ein starkes Selbstbewusstsein. Garantiert gut. Und garantiert kostenlos.

 

✓ Selbstbewusst auftreten 

✓ Negative Gedanken loswerden 

Entspannter sein und das Leben mehr genießen...

Alles klar, die ersten Tipps sind schon auf dem Weg zu dir!

Checke deinen Posteingang.