Fortschritte?

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Fortschritte?
1. November 2011
22:10
Mitglied
Forum Posts: 18
Member Since:
11. September 2011
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Hallo!

 

Es ist jetzt schon ein halbes Jahr her, dass ich diese Seite entdeckte und anfing an meinem Selbstbewusstsein zu arbeiten. Und obwohl ich versuche jeden Tag etwas von den Übungen in den Alltag einzubauen, was mir aber nicht immer gelingt, habe ich nicht das Gefühl schon Fortschritte erzielt zu haben. Im neuen Blog-Artikel "Ein Schritt nach dem anderem" geht es ja auch um das Thema, dass man nicht erwarten kann, dass sich von heute auf morgen alles ändert, aber nach 6 Monaten sollte man doch schon Fortschritte machen? Ich hatte ja auch immer wieder kleine Erfolge z.B. hab ich Leute auf der Straße nach der Uhrzeit gefragt und Referate gehalten,beides kostet mich viel Überwindung, aber wenn ich das jetzt wieder tun würde, hätte ich wieder Angst davor, ich hab also nicht das Gefühl, dass es mir leichter fällt. Nach jedem kleinen Erfolg denkt man sich dann war doch gar nicht so schlimm, aber beim nächsten Mal hat man wieder Angst bzw. ein schlechtes Gefühl in der Situation. Es geht mir vorallem darum kommunikativer zu werden und Vorträge zu halten.

Hoffentlich werde ich langsam aber sicher selbstbewusster wenn ich mich weiter bemühe...

Wie ist das bei euch? Habt ihr schon Fortschritte erzielt? Und wie lange habt ihr dafür gebraucht?

Ich wünsch euch allen viel Erfolg! 🙂

 
2. November 2011
18:39
Mitglied
Forum Posts: 78
Member Since:
11. September 2011
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Mmmh, ich glaub, ich würde das jetzt mit Sprachen- und Instrumentenlernen vergleichen, bei dem ich viele Gemeinsamkeiten sehe.

 

Wenn man ein Sprachen oder Instrumente lernt, insbesondere bei Instrumenten, sieht man die Fortschritte nicht, weil sie schleichend kommen. Es ist so, als ob du jahrelang mit Leuten zusammen in die weiterführende Schule gehst. Du merkst nicht wie sie größer werden, weil du sie jeden Tag siehst.

Dass du jetzt keine Fortschritte siehst, wenn du dich mit vor einem halben Jahr vergleichst, gibt es auch sowohl bei Instrumenten wie auch bei, bzw. besonders bei, Sprachen. Man hat während des Lernens einen gewissen Abgrund. Am Anfang denkt man "boah bin ich schon gut in dem und dem für einen Anfänger" Da ist man, ohne dem bewusst zu sein, nicht wirklich gut. In der nächsten Phase merkt man, dass man nicht gut ist. Da ist es einem bewusst nicht gut zu sein. Man ist in ein Loch gefallen so zu sagen. In dieser Phase hören die meisten Leuten auf mit einer neuen Sprache oder einem Instrument. Wenn man aber dann weitermacht, anstatt aufzugeben, wird man gut und man wird sich diesem Fortschritt bewusst. Die letzte Stufe ist dann, dass man, ohne es zu wissen, richtig gut ist.

 

Hier ist eine Graphik dazu,  leider auf Englisch.

 

Ich selber mache solche Übungen nicht und kann nicht sagen, ob ich selbstbewusster geworden bin. Ich hoffe jedoch, dass dir diese Erklärung geholfen hat.

Lebe DEIN Leben, denn du bist die Hauptfigur deines Films und nicht nur die Nebenrolle in dem Film eines anderen.
4. November 2011
12:24
Mitglied
Forum Posts: 13
Member Since:
11. September 2011
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Hey Hermine 🙂

 

Als erstes muss ich sagen, dass es immer sehr schwierig ist, sich mit sich selbst zu vergleichen und abzuschätzen, ob man Fortschritte gemacht hat oder nicht.

 

Es ist für mich auch schwierig zu sagen, seit wann ich angefangen habe mich mit meiner Persönlichkeit und dem Thema "Persönlichkeitsentwicklung" auseinanderzusetzen. Vielleicht seit 4-5 Jahren jetzt?

 

Natürlich muss ich dazu sagen, dass die Intensität nicht immer dieselbe war. Manchmal gab es Zeiten, an denen ich mich recht gut motivieren konnte und es gab Phasen, an denen es mir recht schwer viel und ich Mühe hatte, mich selbst so zu akzeptieren, wie ich bin.

 

Ich besuche nun seit etwa 3.5 Jahren einen Tanzkurs, bei welchem im Paar Standardtänze getanzt werden. Wir haben gerade neulich darüber diskutiert, wie es "damals" gewesen war, als wir noch alle blutige Anfänger waren. Und meine Tanzkollegen haben dann gemeint, dass ich mich bezüglich meiner Persönlichkeit schon sehr verändert habe (natürlich im positiven Sinn 😀 ), was mich wieder auf Punkt 1 bringt: Für mich selbst war es schwierig, mein "Jetziges-Ich" mit dem "Vergangenheits-Ich" zu vergleichen und einen Unterschied festzustellen.

 

Du hast in deinem Beitrag vom Vortragen geschrieben. Ich hatte anfangs auch extrem Mühe damit. Was mir da weitergeholfen hat ist das Theaterspielen. Ich spiele jetzt seit 4 Jahren Theater. Und seit ich mich für dieses Hobby interessiere, nehme ich das Vortragen ganz anders war. Ich fühle einen viel stärkeren Bezug zum Publikum und merke, wie die Intensität der Interaktion zunimmt und ich mich ihm gegenüber öffne.

 

In den letzten paar Tagen habe ich mich wieder intensiver mit dem Thema "Persönlichkeitsentwicklung" auseinandergesetzt. Und wie auch du, verspüre ich immer wieder diese Angst, welche ich überwinden muss. Dazu hat mir ein Zitat, welches auch Moritz verwendet, sehr geholfen: "What you fear, you must face." oder auch "Wo die Angst ist, ist der Weg." Kombiniert mit der drei-Sekunden-Regel ergibt dies eine gute Lebenseinstellung 😉

 

Manchmal bin ich auch unsicher und frage mich, ob sich dieser ganze Aufwand lohnt und ob ich überhaupt noch weiter Fortschritte mache. Dem muss ich aber unbedingt etwas entgegenhalten: Wenn du wirklich versuchst an dir zu arbeiten und dich gegenüber anderen Menschen zu öffnen, kommt immer etwas zurück. Die anderen merken, dass du aus dir herauskommen möchtest und den Kontakt suchst. Sie revidieren dein Bild von "Der/die möchte lieber alleine sein" zu "Ah, eigentlich ist er/sie doch gar nicht so verschlossen und eigentlich ganz lieb" 😉

 

Was ich damit sagen will: Nicht nur du selbst profitierst von den Übungen, sondern auch das Umfeld und die Weise, wie es dich sieht 😉

 

Zusätzlich gibt es einen weiteren Vorteil: Wenn du an dir arbeitest und immer wieder diese Übungen in deinen Alltag implementierst, bist du ständig drauf und dran, an dir selbst zu arbeiten. Du bist ständig aktiv und dich deinem Lebensziel, der Persönlichkeitsentwicklung, bewusst. Dies ergibt ganz eine andere Lebenseinstellung als die vollkommene Resignation und Selbstbemitleidung 😉

 

Ich hoffe, dass ich deine Fragen mehr oder weniger beantwortet habe. Natürlich gäbe es noch viel mehr zu schreiben. Wenn ich ein bisschen um deine erhoffte Antwort herumgeschrieben habe, hake doch nach. Oder auch wenn du irgendetwas genauer wissen möchtest. Ich bin immer gerne für eine Diskussion zu haben 🙂

 

Lieber Gruss und auch dir viel Erfolg

Beni

4. November 2011
23:08
Mitglied
Forum Posts: 18
Member Since:
11. September 2011
Offline

Erstmal danke für eure beiden Antworten! 🙂

Besonders deinen Beitrag Beni, fand ich sehr hilfreich. Es ist wirklich schwierig sich mit sich selbst zu vergleichen weil die Entwicklung so langsam und fließend ist.

 Ich kann auch gut nachvollziehenn, dass einem Theater spielen ziemlich viel bringt. Nächstes Schuljahr kann ich zwischen den Fächern Musik und Literatur (da erstellt man mit dem Kurs dann ein Theaterstück) wählen und ich bin mir schon ziemlich sicher, dass ich Literatur wählen werde. Musik würde mir zwar leichter fallen, aber ich denke auch, dass mir Literatur mehr für meine Persönlichkeitsentwicklung bringt, besonders wenn dann am Ende des Schuljahrs das gemeinsam erstellteTheaterstück der ganzen Schule vorgeführt wird.  Das Zitat "Wo die Angst ist, ist der Weg" hat mir auch von den Mantras am besten gefallen. Das passt zu dem Beispiel auch ziemlich gut. Ich könnte es mir leicht machen und Musik wählen, aber ich entscheide mich für Literatur und ich denke, dass ich dann in 1 1/2 Jahren nach der Aufführung froh darüber sein werde. (und einen Tag vor der Aufführung werde ich es vermutlich bitter bereuen 😉 )

Eigentlich wollen andere einem ja auch gar nichts böses. Und ich habe auch schon gemerkt, dass andere positiv reagieren, wenn man sich bemüht kontaktfreudiger zu werden.

Also ich werde auf jeden Fall am Ball bleiben, ihr beide habt mich gerade voll motiviert! Nochmal Danke 😀

Beni du hast dann bestimmt schon öfter auf der Bühne gestanden, oder? Warst du da nicht total nervös vorher?

Liebe Grüße

Hermine

 
6. November 2011
20:32
Mitglied
Forum Posts: 13
Member Since:
11. September 2011
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Hey Hermine

Es tut mir leid, dass ich dir erst jetzt schreibe. Ich war bis jetzt inmitten einer Phase von vielen Theateraufführungen (passend zum Thema 😉 und hatte praktisch für nichts Zeit 😛

Zurück zu deinem Beitrag: Es freut mich, dass wir dir ein bisschen Motivation geben konnten und dass du am Ball bleibst 😀

Desweiteren finde ich es super, dass du nicht einfach den leichtesten Weg auf dich nimmst, sondern derjenige Weg, der dich persönlich am meisten weiterbringt 😉

Wenn du nun bei deiner Entscheidung zwischen Literatur oder Musik diese beiden Möglichkeiten miteinander vergleichst, was interessiert dich mehr? Und mit was denkst du, wirst du dich auch in Zukunft beschäftigen? Ich denke nämlich, dass neben der Herausforderung, die du mit der Wahl eines Faches verbindest, auch das Interesse und die Nützlichkeit stimmen muss, damit du für dich persönlich deine beste Entscheidung triffst 😉

 

Was das "auf-der-Bühne-Stehen" anbelangt, muss ich dir zustimmen. Vielleicht ist nervös nicht ganz treffend. Ich bin dann meistens still und in mich gekehrt, was dann nach Aussen den Anschein hat, dass ich mich eher in einem ruhigen Gemütszustand befinde. Aber in meinem Innern bin ich schon aufgeregt, besonders bei der Premiere 😉

Das Vortragen hingegen hat sich um eine Vielfaches gebessert. Zwar bin ich auch da noch immer aufgeregt, aber meistens erst kurz vor dem Vortragen und nicht schon einen Tag vorher 🙂 Zusätzlich fällt dann mit der Zeit auch die Aufregung von mir, wenn ich dann mit dem Referat begonnen habe.

Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und einen energiegeladenen Start in die nächste Woche! 😀

Lieber Gruss

Beni

8. November 2011
18:41
Mitglied
Forum Posts: 18
Member Since:
11. September 2011
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Hi Beni!

Ich freu mich, dass überhaupt jemand antwortet, deshalb brauchst du dich nicht zu entschuldigen 😉

Also eigentlich bin ich schon musikalisch, ich spiel ein Instrument und wenn ich allein bin singe ich auch gerne. Aber das kann man ja nicht mit Musik in der Oberstufe vergleichen. Da analysiert man dann ja nur noch Musikstücke und überlegt sich warum der Komponist an dieser stelle welche Note gesetzt hat. Das find ich ziemlich langweilig, während ich denke, dass mir Literatur Spaß machen wird. Mit Theater spielen hab ich noch gar keine Erfahrung, deshalb weiß ich noch nicht ob ich mich später damit beschäftigen werde. Ich werde garantiert nicht Sängerin oder Schauspielerin^^ Aber vielleicht geh ich später in eine Theatergruppe wenn es mir gefällt. Dafür finden sich ja immer Angebote.

Bei mir ist das auch wie bei dir, dass ich am Anfang eines Referates noch nervös bin, es sich aber mit der Zeit wieder legt. Das ist ja eigentlich auch schon ein Fortschritt. 🙂 Das ist wenn man vor Publikum Theater spielt vermutlich ähnlich, oder? Das man am Anfang aufgeregt ist,  aber nach ein paar Sätzen so in seiner Rolle vertieft ist, dass man gar keine Angst mehr hat, oder?

Ich wünsch dir auch eine gute Woche und viel Erfolg bei deinen Aufführungen, falls du bald noch welche hast.

Hermine

 
8. November 2011
21:50
Mitglied
Forum Posts: 13
Member Since:
11. September 2011
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Hey Hermine

Das ist natürlich super, wenn du auch Interesse am Fach Literatur hast. Dann hast du Spass gekoppelt mit Herausfoderung, was natürlich ideal ist 😉 Und wie du gesagt hast kannst du dann auch schauen, ob du evtl. weiterhin Theater machen willst, wenn es dir gefällt.

Ich würde es ebenfalls als "Fortschritt" bezeichnen, wenn die Nervosität mit der Zeit abnimmt. Weil mit der Nervosität sinkt dann auch das Unwohlsein und man kann viel offener und entspannter zu den Leuten reden 🙂

Im Prinzip ist es beim Theaterspielen ähnlich, ja. Vor dem ersten Auftritt bin ich immer am meisten aufgeregt und je länger ich auf der Bühne stehe und spiele, umso mehr "gewöhne" ich mich an das Publikum.

Es kann aber durchaus sein, dass dir eine Szene vielleicht etwas unbehagt und deshalb die Angst im Verlaufe der Aufführung wieder etwas grösser wird. Wenn du dich z.B. zum Affen machst oder eine Kussszene darbieten musst 😉

Aber wie du bereits gesagt hast, wirkt man der Angst am besten entgegen, wenn man in der Rolle vertieft ist. Wenn du dich so stark in deiner Rolle verlierst, dass du sie nicht mehr "spielst" sondern wirklich "lebst" hast du keine Angst mehr. Denn dann vergisst du dich und das Publikum komplett und es ist dir vollkommen egal, wie du wirkst oder was das Publikum von dir denkt. Aber ich muss zugeben, dass es nicht leicht ist, diesen Zustand zu erreichen. Aber wenn du ihn erreichst, dann fühlst du dich nicht nur pudelwohl auf der Bühne sondern spielst zugleich auch noch super 😀

Ich wünsche dir ebenfalls noch eine gute Woche. Und was die Theateraufführungen anbelangen hatten wir die letzte am Sonntag. Aber trotzdem danke 😉

Lieber Gruss

Beni

10. November 2011
21:36
Mitglied
Forum Posts: 5
Member Since:
11. September 2011
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Hey,

 

Wie du dem Forum entnehmen kannst, gibt es auch bei mir Bereiche in denen ich noch wahnsinnig unsicher bin.

Vorallem was meine Mitmenschen nach einer Aktion von mir denken können.

Dennoch möchte ich dir kurz von meinem heutigen Erlebnis berichten, was ich damit meine erkläre ich unten dann kurz.

 

Gestern in der Schule hat unsere Lehrerin gefragt wer eine Aufgabe auf Folie schreiben möchte und sie dann morgen (heute) vorträgt.

Da ich das Thema relativ gut kann, war auf einmal mein Arm oben, ohne das ich darüber nachdenken konnte.

Dann lagen vor mir Stift und Folie und ich habe sie eingepackt.

 

Zuhause habe ich mir am Nachmittag gedacht: "Auf was hast du dich da eingelassen? Sei morgen einfach krank."

Doch dann habe ich mich hingesetzt und habe die Aufgabe gerechnet, habe sie durchgeschaut, solange bis ich mir sicher war auf sämtliche Fragen eine Antwort zu haben.

 

Heute bin ich dann vorgegangen. Ich habe auf dem Weg nach vorne immer mit meinen Schweißausbrüchen gerechnet die ich in einer solchen Situation immer habe. Doch Erstaunlicherweise kamen sie nicht.

Vorne konnte ich dann sogar in aller Ruhe den Projektor herrichten, die Folien bereit legen und meinen Plan nochmal in Ruhe durchgehen was ich sonst nie geschafft habe.

Nachdem ich noch einmal alles überprüft hatte, habe ich dann angefangen.

Und der Vortrag lief perfekt. In der Mitte von der Aufgabe hatte ich dann keine Lust mehr zu stehen, und hab mich einfach halb auf das Lehrerpult gehockt.

Es war wirklich beeindruckend wie entspannt ich war.

 

Was will ich damit jetzt sagen?

Oben habe ich geschrieben das es Bereiche gibt die noch nicht gut laufen, doch dieses Referat (wo ich früher auch immer Probleme hatte) ist so gut gelaufen und hat mir so einen Schub gegeben.

Ich denke es ist nicht möglich jeden Bereich zu "überwachen" in dem man Probleme hat.

Ich wünsche dir auf jeden Fall, das auch du bald einen Bereich entdeckst in dem du einen Schritt gemacht hast.

Egal wie groß er ist. Es ist ein Schritt 😉

 

Jetzt verbleibe ich mit den besten grüßen

Raphi

 

PS: Ich musste den Text zweimal schreiben weil ich beim ersten mal auf Abbrechen geklickt habe 😉

12. November 2011
14:25
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Forum Posts: 18
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11. September 2011
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Heey,

cool, dass ihr wieder geantwortet habt! 🙂

 @Raphi Hast du aus Absicht auf Abbrechen geklickt? Ich überleg manchmal auch 5 Minuten ob ich das was ich geschrieben habe jetzt wirklich abschicken soll. 😉

So eine Situation im Matheunterricht wo ich eine Folie vortragen musste hatte ich diese Woche auch! Wir haben Gruppenarbeit gemacht und ich hab dann die Ergebnisse vorgetragen. Ich war aber (leider) nicht so entspannt wie du. Aber es war schon etwas besser als sonst und wenn ich nicht ein Blatt Papier in der Hand gehabt hätte, hätte der Kurs auch nicht gemerkt, dass ich gezittert habe. 😉 Aber man braucht ja eigentlich immer Karteikarten oder so also lässt sich das nicht vermeiden. Immerhin ist meine mündliche Mitarbeit im allgemeinen gestiegen. Nachdem man vorne stand und einen Vortrag gehalten hat ist es viel leichter sich zu melden, weil man sich dann auf seinem Platz so "sicher" fühlt. 😉

 

@Beni Danke für deine Tipps! Wenn ich dann wirklich Literatur wählen werde, werde ich sie berücksichtigen.

  Manchmal denke ich, dass wenn mir normale Vorträge schon so schwer fallen ich erst recht nicht Theaterspielen könnte/sollte.

 Aber andererseits wissen ja, wenn man vor Publikum spielt alle, dass man eben "spielt" und sich selber nicht so verhalten würde. Das heißt die Zuschauer sehen nur die Rolle die sie sehen sollen. Sie wissen, dass man nur das sagt und tut was im Drehbuch steht. Deshalb frag ich mich ob man wenn man Theaterspielen will Selbstbewusstsein haben muss.  Denn wenn man auf der Bühne steht ist man ja um es mal drastisch auszudrücken nur eine "Marionette" des Drehbuchschreibers, während man bei normalen Vorträgen sich so präsentiert wie man ist. Deshalb frag ich mich ob Theaterspielen, obwohl es auf jeden Fall mehr Mut erfordert, nicht sogar weniger Selbstbewusstsein verlangt als Referate.

Versteht irgendjemand meine komplizierten Gedankengänge?^^

Liebe Grüße

Hermine

 
12. November 2011
15:15
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Forum Posts: 78
Member Since:
11. September 2011
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10

@Hermine

Ja ich hab das verstanden^^

Und ich denke weder das eine noch das andere ist schwerer im allgemeinen. Denn die Angst beruht ja darauf zu versagen und sich lächerlich zu machen. Versprechen kannst du dich sowohl bei einer Theateraufführung wie auch bei einem Referat/ einer Präsentation. Schwieriger könnte ein Theaterstück werden, weil es mehr Leute sind als bei einer Präsentation. Eine Präsentation könnte schwieriger sein, weil es Leute sind, die man kennt (Klasse, Kurs, Stufe halt), während man die meisten Leute bei einem Theaterstück nie wieder sieht.

 

Das kommt wohl auf die Psyche des einzelnen an. Dir wird das leichter Fallen, was du dir als leichter "einredest" . Das Gleiche auch andersherum.

 

MfG

Kiko

Lebe DEIN Leben, denn du bist die Hauptfigur deines Films und nicht nur die Nebenrolle in dem Film eines anderen.
12. November 2011
23:27
Mitglied
Forum Posts: 13
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11. September 2011
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11

Hermine schrieb:

 

Manchmal denke ich, dass wenn mir normale Vorträge schon so schwer fallen ich erst recht nicht Theaterspielen könnte/sollte.

FALSCH (entschuldige meine grobe Ausdrucksweise, aber das musste jetzt einfach sein :D)

Als ich mit Theaterspielen begonnen habe, hasste ich Vorträge über alles. Ich fühlte mich verdammt unwohl und habe nie freiwillig etwas präsentiert 😉 Trotzdem war (und bin ich) ein guter Schauspieler 😉

 Aber andererseits wissen ja, wenn man vor Publikum spielt alle, dass man eben "spielt" und sich selber nicht so verhalten würde. Das heißt die Zuschauer sehen nur die Rolle die sie sehen sollen. Sie wissen, dass man nur das sagt und tut was im Drehbuch steht. Deshalb frag ich mich ob man wenn man Theaterspielen will Selbstbewusstsein haben muss.  Denn wenn man auf der Bühne steht ist man ja um es mal drastisch auszudrücken nur eine "Marionette" des Drehbuchschreibers, während man bei normalen Vorträgen sich so präsentiert wie man ist. Deshalb frag ich mich ob Theaterspielen, obwohl es auf jeden Fall mehr Mut erfordert, nicht sogar weniger Selbstbewusstsein verlangt als Referate.

Ich denke in einem Punkt hast du Recht. Wenn du auf der Bühne stehst, bist befreit von allen gesellschaftlichen Normen und darfst machen, was du willst (überspitzt formuliert). Und im Endeffekt bist es nicht du, welche die Persönlichkeit/das Verhalten einer Rolle hat, sondern die Rolle selbst 🙂

Trotzdem würde ich sagen, dass am Ende das Theaterspielen (unter Umständen) mich mehr herausfordert als das Vortragen. Selbstbewusstsein brauchst du im Theater v.a. dann, wenn du dich auf der Bühne "lächerlich" machst (oder du zumindest denkst, dass du das tust 😉 ).

Kleines aktuelles Beispiel aus meinem vergangenen Theaterstück: Spiele mal einen Behinderten, der sich auf ein Besuch im Puff freut... 😀 Man könnte dann schon sagen: "Ja gut, am Ende braucht man einfach Mut, um dies darzustellen." Aber es braucht eben noch mehr. Mut braucht es mal in einem ersten Schritt, damit du dich zuerste einmal dazu überwindest, dies zu tun. Wenn du aber nicht selbstüberzeugend dies spielst (sprich dein Selbstbewusstsein "anzapfst"), wird dir bei dieser Situation nie wohl sein. Du wirst diese Szene immer hassen und bringst deine Rolle nicht authentisch herüber 😉 Du musst voll und ganz hinter dem stehen, was du tust und vergessen, wie du auf andere wirkst und akzeptieren, dass es doof aussieht 😀

Weisst du, was ich meine? 😉

Lieber Gruss

Beni

18. April 2013
12:17
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16. April 2013
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Gewonnen... Ich habe tatsächlich das Set von der Umfrage von letzter Woche gewonnen... WOW bin ich happy! Das ist für mich ein Fortschritt.

Ich meditiere seit fast 4 Wochen zw. 4-7 mal in der Woche - ich habe angefangen mit dem Masterkey-System und bin dann hier auf die Seite und Moritz gestoßen. Seit 2-3 Tagen geht es mir richtig prima. Leute strahlen mich an, gestern kam ich zu meinem 2. Job und eine Kollegin sagte: Du hast richtig gute Laune heute oder? Dann der Gewinn hier, dass ich einem Konflikt aus dem Weg gehen konnte, der sich anbahnte, indem ich mich einfach zurückgezogen habe.

Es ist schön, so wie es ist und kein Vergleich zu letzter Woche. Ein WAHNSINN! Ich bin so dankbar, dass ich diese schönen Gefühle habe - ich wünsche jedem/jeder, dass er das auch fühlen kann - von ganzem Herzen.

Es passieren Dinge, die man sich wünscht. Wie mit dem Komplettset von Moritz. Ich habe es mir gewünscht, zu gewinnen - und erst heute las ich es. Ich bin überwältigt und DANKE Moritz - für Deine täglichen Mails, auf die ich sehnsüchtig warte und DANKE für das Set

 

Herzlichst Nicole

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