Nichts wert sein

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Nichts wert sein
20. Oktober 2012
12:15
Mitglied
Forum Posts: 6
Member Since:
16. Februar 2012
Offline

Hi,

 

heute hab ich mal wieder ein großes Tief. Kennt ihr auch das gefühl nichts wert zu sein?

Eigentlich total unbegründet.

In mir drin weiß ich natürlich was ich alles schon geleistet habe , aber oft fallen mir die erfolge in solchen Tiefs nicht mehr ein.

Ich knicke komplett gegenüber anderen Menschen ein und fühle mich total wertlos. Habt ihr dazu vielleicht Tipps?

Ich habe zwar viele positive aber auch viele negative Dinge im Leben erlebt, aber die negativen bleiben einem mehr in Erinnerung. In jungen Jahren wurde mir auch oft von vielen Menschen eingetrichtert, dass ich nichts wert sei und nichts kann.

Habt ihr da Tipps, wie man dieses Gefühl das sich so festgesetzt hat, überwinden kann bzw. "wegtrainieren" kann?

 

liebe Grüße

20. Oktober 2012
19:21
Mitglied
Forum Posts: 90
Member Since:
15. Oktober 2011
Offline

Hör bitte auf, so zu denken. Du bist zu 100 % wertvoll! Das Wichtigste ist, dass du das siehst. Und sei deinen Mitmenschen ein Vorbild, wie du selber behandelt werden möchtest. Wenn du dich immer und zu jeder Zeit annimmst und lieb hast, zeigst du ihnen, dass sie dich auch immer und zu jeder Zeit annehmen und lieb haben sollen. Und wenn du dich schlecht fühlst, nervös bist, dich selber gerade runter machst oder gerade wegen einer Kleinigkeit total aus der Haut gefahren bist, dann sag dir, dass das nicht schlimm ist. Du bist ein Mensch und kein Roboter. So etwas passiert, es ist normal und du wirst, wenn du es möchtest, daran arbeiten.

 

Ich hab ein paar Tipps aus dieser Seite:

 

1. Mach eine Liste über all deine Stärken und Erfolge, egal wie banal die sind, und lern sie auswendig. Wiederhole jeden Tag diese Liste in deinem Kopf, egal wo. Wenn du gerade auf die Bahn wartest, in einer Warteschlange stehst, sauber machst etc pp. Und natürlich erweitere die Liste, sobald dir etwas einfällt.

2. Schau dir im Spiegel tief in die Augen und sag zu dir selbst aus der Tiefe deines Herzens: Ich liebe dich. Du bist perfekt. Ich nehme dich vollkommen an.

3. Schau in den Spiegel und such dir bewusst die Dinge an deinem Körper, die dir gefallen. Freu dich darüber, dass du sie hast und fühle dem angenehmen Gefühl nach.

4. (Das ist eine Übung, die ich in einem Buch gefunden habe) Wenn du abends ins Bett gehst, leg dich auf den Rücken, schließ die Augen, entspann dich, atme wohlig tief durch und denk an Liebe. Dann spür das Gefühl, dass in dir aufsteigt. Nach einer Weile kannst du es in Selbstliebe umwandeln, indem du zum Beispiel mehrmals "Selbstliebe" denkst. Lass das Gefühl eine Weile da, wo es ist und dann lenke es bewusst in alle Körperteile. Besonders auch in die Bereiche, die du nicht magst. Irgendwann fühlt es sich bei mir dann so an, als würde ich regelrecht in einem Gefühl voller Selbstliebe baden. Toller Nebeneffekt: Es macht unglaublich schläfrig und man schläft mit diesem schönen Gefühl ein 🙂

24. Januar 2013
17:23
Neues Mitglied
Forum Posts: 2
Member Since:
18. Januar 2013
Offline

Hallo Julia,

mir ging das auch lange so. Mein Vater hat mir noch nie in meinem Leben gesagt, dass er mich liebt, mich lieb hat, er stolz auf mich ist o.ä. Stattdessen sagte er mir oft, dass er sich für mich schämt und sogar noch schlimmeres.

Ich habe das dann irgendwann geglaubt und mich selbst angefangen klein zu machen. Ich glaube wenn es um so starke Bindungen geht die etwas schief glaufen sind, wie die zu deinen Eltern ist es schon wichtig das auf zu arbeiten. Da konnte ich nicht einfach sagen: Ach was interessiert mich, was der von mir denkt! Wie wenn mich jmd. fremdes auf der Straße anpöbelt. Es war immerhin mein eigener Vater der soetwas zu mir sagte.

Ich habe es im ersten Schritt akzeptiert.

Im zweiten Schritt habe ich Mitleid bekommen, Mitleid, dass er nicht fähig ist, positive Eigenschaften an seiner Tochter zu erkennen (denn die gibt es, auch bei dir!)

Dann habe ich versucht meinen Vater objektiv zu betrachten, also unvoreingenommen, auch wenn das schwierig ist aber es geht. Dann fiel mir auf, dass er an sich zweifelt. Immer darauf bedacht ist vor anderen gut dazustehen und sich und seine Familie damit unter Druck und Stress setzt. Dass er vllt unzufrieden ist wie sein Leben gelaufen ist und er nicht weiß, wie er damit umgehen soll.

Ich habe mich versucht in ihn hinein zu versetzen.

Am Ende habe ich zwar immer noch nicht für "gut" befunden, wie er mit mir umgegangen ist, aber ich habe ihn verstanden. Er hat aus bestimmten Gründen so gehandelt. Er wusste es zu diesem Zeitpunkt nicht besser. Punkt. Das hat nichts mit mir zu tun. Er wäre auch mit einer intelligenteren Tochter so umgegangen, denn das "Problem" lag in ihm.

Seitdem ich das begriffen habe, schaffe ich es langsam Slebstwertgefühl auf zu bauen. Ich finde du bist da schon auf einem guten Weg, wenn du sagst, dass du wir bewusst bist, dass es daran liegen könnte, dass dein Umfeld dir das Gefühl gegeben hat nichts Wert zu sein.

Denn es kam nicht aus dir heraus. Währest du in einem anderen Umfeld aufgewachsen, in dem man dir jeden Tag gesagt hätte, wie stolz man auf dich ist und dass man dich über alles liebt egal was du auch tust, würdest du jetzt nicht an dir zweifeln. Aber denke dann nicht weiter darüber nach. Höre an dem Punkt auf an dem du verstanden hast, dass die Person die dich runtergezogen hat es einfach nicht besser wusste. Sie wollte ihr bestes geben. Du hättest etwas anderes gebraucht. Ende. Akzeptiere das. Es ist okay und es ist vorbei. Du kannst jetzt dein eigenes Umfeld gestalten. Du hast jetzt das Wissen, das du früher nicht hattest: Nämlich dass nur zählt, was du über dich denkst. Nicht was andere von dir halten. Und du kannst dir die Personen aussuchen, mit denen zu Zeit verbringst. Also suche dir positive Menschen 🙂

 

Machs gut!

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