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Eine Anleitung wie du Rückschläge besser wegsteckst

rückschläge wegstecken

photo : rore_d

Das Leben ist eine Reihe von Erlebnissen, jedes Einzelne, welches uns wachsen lässt, obwohl es manchmal schwierig ist, das so zu sehen. Die Welt wurde gemacht, um Charakter zu entwickeln und wir müssen lernen, dass uns Rückschläge helfen, weiterzumarschieren.
— Henry Ford

Ob du willst oder nicht, du kommst nicht drum herum. Rückschläge sind essentielle Bestandteile einer jeden Entwicklung.

Besonders dann, wenn du neue Dinge ausprobierst, wenn du dich mutig aus deiner Komfortzone herauswagst und dich ins Abenteuer stürtzt, wird es unweigerlich auch zu dem ein oder anderen Niederschlag kommen.

Anders ist Entwicklung nämlich gar nicht möglich. Wenn alles von sich aus schon beim ersten Mal funktionieren würde, gäbe es keinen Lerneffekt und kein Wachstum.

Die Frage ist deshalb also nicht: “Wie umgehe ich Rückschläge?” sondern “Wie gehe ich mit diesen Rückschlägen um?”

Ich bin im Laufe meiner Entwicklung öfter auf die Schnauze gefallen als mir lieb ist. Ich weiß auch, wie hart sich diese Momente anfühlen können und wie deprimierend und aussichtslos eine Situation aussehen kann.

In diesem Beitrag will ich dir nun meine Taktik und ein paar Tipps verraten, wie du mit Rückschlägen besser umgehen kannst.

Rückschläge sind nichts Schlechtes

Noch mal kurz um das klar zu machen. Rückschläge und Fehler machen sind nichts Negatives. Sie sind zwar im Moment des Erlebens ungemütlich, im Nachhinein aber oft das Beste was uns passieren konnte.

Leider werden wir in unserer Gesellschaft darauf konditioniert, Niederlagen auf Teufel komm raus zu vermeiden und bloß keine Fehler zu machen. Wer Fehler macht ist dumm. “Das hättest du doch vorher wissen müssen”. Kennst du bestimmt selber irgendwoher…

Richtig hart wird die Situation dann, wenn das nicht nur die anderen zu einem sagen, sondern man auch noch selber damit beginnt, sich einzubilden, dass man das ja wohl schon vorher irgendwie hätte wissen müssen!

Hä?

Punkt 1: Wenn du es vorher schon gewusst hättest, dann hättest du es doch erst gar nicht so gemacht!

Punkt 2: Das ganze “hätte ich im Vorhinein wissen können/müssen”-Gedöns spielt jetzt absolut keine Rolle mehr. Die Situation ist vorbei, vergangen, vorüber, und ob du es damals eventuell vielleicht nach 100 Jahren Überlegens hättest wissen können, spielt doch jetzt überhaupt keine Rolle mehr.

Du hast dich damals dafür entschieden, weil du dir in dem damaligen Moment sicher warst, dass das die richtige Entscheidung ist. Nun hat sich diese im Nachhinein vielleicht als nicht ganz so prickelnd herausgestellt und die Aktion ging eher nach hinten los.

Na und? Konntest du das damals schon wissen? Nein! Ist das jetzt schlecht? Nein! Was machen wir jetzt? Weinen und uns selber Leid tun oder unser Hirn anschalten und überlegen was da falsch lief um daraus zu lernen und es nächstes Mal besser zu machen?

Was ich eigentlich nur sagen will ist:

  1. Rückschläge sind nichts Negatives. Im Gegenteil, sie sind der Grundbaustein für deine Entwicklung.
  2. Streiche den Satz “Das hätte ich vorher wissen müssen” aus deinem Kopf. Er bringt dich keine zwei Zentimeter weiter und zieht dir nur Energie ab.

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Chaos bringt Einsicht

Ich war schon öfter an dem Punkt, an dem ich mir dachte: Was zur Hölle, das gibt’s doch nicht.

Man hat alles versucht, sein bestes gegeben und am Ende nippelt man trotzdem total ab. Entscheidungen, die vor zwei Wochen noch so aussahen, als wären sie das Klügste, was man je in seinem Leben produziert hat, verwandeln sich plötzlich in totalen Schwachsinn der nicht mal Kleinkindern einleuchten würde.

Bei mir ist es z.B. noch gar nicht so lange her, dass ich mich entschied, eine einjährige Südamerika Reise zu machen. Großes wurde in Freundschafts- und Familienkreisen angekündigt und mir schien mein Plan das Genialste zu sein, was ich bis dato an Masterplänen fabriziert hatte.

Zwei Wochen später dann, irgendwo in einem Park in Buenos Aires die Einsicht: Verdammte Axt, was mache ich hier eigentlich. Das ist doch total verkehrt alles. Das hier entspricht überhaupt nicht mir, das bin nicht ich, das will ich eigentlich alles gar nicht. (Anmerkung: Zu dem Zeitpunkt kamen gerade die letzten Emails von Bekannten die mir Glück für meine Reise wünschten und wir würden uns dann ja in einem Jahr wieder sehen…)

BÄM!

Da hatte ich riesig angekündigt, wie ich jetzt Mords die Weltreise machen würde und schon nach zwei Wochen geht mir die Luft aus und es stellt sich heraus, dass das überhaupt nicht mir und meinen Interessen entspricht und das ich am liebsten direkt umkehren würde.

Es folgten Tage der stummen Verzweiflung, des Haderns und Wehklagens, bis ich schließlich an einen Punkt kam, an dem ich einfach nicht mehr konnte.

Ich kann mich noch gut an den Moment erinnern, wo ich sprichwörtlich mein Gesicht in meinen Händen vergrub und meinen Kopf von der Schwerkraft angezogen auf den Tisch fallen lies. Ich konnte nicht mehr. Das Alles war eine Nummer zu viel für mich. Ich hatte keine Ahnung mehr, was ich machen sollte, wo ich hin sollte, wie ich das den anderen erklären sollte und vor allem, wie ich mir das selber erklären sollte, dass ich so derb daneben liegen konnte, mit meinen Entscheidungen.

Genau in diesem Moment aber, passierte etwas Merkwürdiges. Ein Gefühl der Leichtigkeit überkam mich. Ich hob meinen Kopf und sah in meine Hände. Ich drehte meine Armgelenke und dabei hatte ich folgende Realisation:

Hey, ich habe zwei Füße die gehen, zwei Augen die sehen und zwei Hände die greifen können.

In Wirklichkeit habe ich gar kein Problem!

Das was hier so erdrückend aussieht, ist in Wirklichkeit nicht der Rede wert. Was ich hier habe ist ein kleines Luxus-Problemchen eines Erste-Welt-Menschen, der gerade in einem Dritte-Welt Land Urlaub macht. HALLO! Geht’s noch? Andere haben nichts zu essen und ich lass mich von so einem Furzproblem runterziehen? WTF?!

Was ich dann gemacht habe? Sofort meinen Plan geändert, Reise abgebrochen, Flug vorgezogen, meine Leute von der Kursänderung unterrichtet, nach vorne geschaut und das Leben pro-aktiv angepackt anstatt mich passiv dem Wehklagen zu ergeben.

Warum ich dir diese Geschichte erzähle? Weil sich darin viele kleine gute Beispiele wiederfinden, wie man mit Rückschlägen besser umgehen kann. Weiter unten drösle ich meine Reaktionen detailliert auf und erkläre dir, wie du dieses Wissen nutzen kannst, um Rückschläge besser zu verkraften.

Ach ja, noch etwas: Genau an diesen Punkten wo du denkst “nichts geht mehr” passiert etwas sehr Spezielles. Hier öffnen sich Möglichkeiten und Einsichten für einen neuen Kurs. Dieser Punkt ist also sehr interessant und immens wertvoll. Genau aus diesem Chaos heraus, entstehen oft die schönsten Blüten und die größte Entwicklung.

Rückschlag-Taktik für Rückschläge

Wenn du in einer Situation bist, die dich total überwältigt und du nicht mehr weisst wo vorne und hinten ist, dann ist es wichtig, erst mal ein paar Schritte Abstand zu nehmen um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Denn wenn dein Bewusstsein total vernebelt ist vor lauter Gefühlen und wirren Gedankengängen, dann kannst du auch keine intelligenten Entscheidungen treffen, um die Situation zu verbessern.

Wenn du in diesem Zustand der emotionalen Überflutung Kurzschlusshandlungen zulässt, dann verschlimmerst du den Zustand eher noch als etwas zu verbessern. Das oberste Ziel hier ist also, erst mal wieder einen klaren Kopf zu bekommen um danach eine überdachte Kursänderung vorzunehmen.

Dazu mache ich folgendes. Wenn ich an solch einem Tiefpunkt ankomme, lasse ich alles stehen und liegen und gehe erst mal raus an die frische Luft und mache einen Spaziergang. Das ist eines der wirkungsvollsten Mittel die ich kenne, um den Kopf frei zu bekommen und wieder gerade denken zu können.

Dabei versuche ich in erster Linie, alle Gedanken abfallen zu lassen und mich total zu entspannen. Ich lasse mein Problem mein Problem sein und konzentriere mich so stark es geht auf den jetzigen Augenblick und die Schönheit, die mir dieser Augenblick bietet.

Wenn ich fühle, das ich bereit bin, das Problem erneut zu konfrontieren, dann gehe ich wie folgt vor:

  • Dankbarkeit. Nichts kann dich so schnell aus einem negativen Zustand herausholen und dein Gemüt erheitern wie eine kleine Dankbarkeitssession (darum ist das auch fester Bestandteil der Morgenroutine im Selbstcoaching Programm). Überlege dir, wofür du dankbar bist in deinem Leben und diesem einzigartigen Moment und fokussiere dich auf all die Dinge, die gut laufen. Im Beispiel: Ich konzentrierte mich auf meine Hände, meinen Körper und all die Dinge, die gut funktionieren in meinem Leben.
  • Perspektivwechsel. Setze die Dinge in die richtige Perspektive. Wenn du dir die Situation mal genau anschaust, dann ist sie vielleicht gar nicht soooo schlimm, wie du es dir ständig einredest. Im Beispiel: Ich wechsle die Perspektive und mache mir klar, das mein Problem in Wirklichkeit nicht der Rede wert ist.
  • Finde das Positive. Untersuche die Situation und finde das Positive in ihr. Das hört sich paradox an, aber du wirst feststellen, wenn du nur fest genug danach suchst, wirst du etwas Positives in der Situation finden! Im Beispiel: Das Positive ist, dass ich herausgefunden habe, dass reisen nicht das ist, nach dem ich suchte. Ich bin jetzt also einen Schritt weiter. Jetzt freue ich mich auf all die neuen Möglichkeiten, die sich eröffnen und auf das, was da kommen mag.
  • Verwöhne dich. Mach dir nicht noch zusätzlich Stress in diesen Situationen. Statt dessen, mache genau das Gegenteil, verwöhne dich. Lass es dir gut gehen. Nimm dir Zeit. Mach einen Spaziergang. Achte auf deinen Körper und iss gut. Höre bewusst eine Entspannung CD und lege dich hin. Im Beispiel: Ich ging in mein Lieblingscafe dort und trank einen Raw-Detox Smoothie während ich an meinen neuen Zukunftsplänen schmiedete. Absolut lecker.
  • Lerne daraus. Lerne aus dem Ereignis. Was willst du nächstes mal anders machen? Welche neuen Einsichten hast du gewonnen? Was wirst du fortan vermeiden? Im Beispiel: Ich habe einiges gelernt. Reisen erfüllt mich nicht. Nächstes mal werde ich mir genau überlegen: Warum will ich reisen? Was suche ich in dieser Reise? Flüchte ich nur vor etwas oder will ich wirklich Land und Leute dort kennenlernen? Warum will ich das?

Mach dir einen kleinen Notfallplan

Mach dir eine kleine Karteikarte mit einem Notfallplan. Schreibe auf die Vorderseite:

„Notfallplan für Rückschläge“

Auf die Rückseite schreibst du die Dinge, die du machen willst, wenn du einen Rückschlag erleidest. Meine Noftallkarte enthält einfach nur die Stichwörter für die einzelnen Prozeduren weil ich die mittlerweile (nach all meinen Rückschlägen) schon auswendig kenne. Du kannst sie aber gerne ausschreiben. Nutze dazu die oben genannten Punkte und mache sie gerne konkret, dann hast du in diesen emotionalen Momenten eine handfeste Prozedur die dich unterstützt.

Der Trick bei der ganzen Sache ist, sich bewusst zu werden und einen Schritt zurückzutreten. Oft verharren wir in unseren negativen Zuständen und verschlimmern sie nur noch in dem wir immer mehr negative Energie in die Situation investieren anstatt Abstand zu nehmen.

Es ist also wichtig, dir bewusst zu werden, wenn du einen Rückschlag erleidest und dann deine Notfallkarte rauszuziehen und diese auch wirklich praktisch umzusetzen.

Übrigens, meine Reaktion im obigen Fall habe ich mir über lange Zeit antrainiert. Es braucht einige Zeit des Übens, bis du dich schnell von einer negativen Situation lösen kannst, um sie dann mit klarem Kopf neu anzupacken.

Bis dieses Verhalten automatisiert ist, empfehle ich dir, auch bei kleinen Rückschlägen diese Routine mit Hilfe deiner Notfallkarte einzuüben. Dann wirst du es hinterher leichter haben, wenn du wirklich mal einen herben Rückschlag einzustecken hast.

Ich kann mich heutzutage in wenigen Minuten aus einem negativen Zustand herausziehen, eben durch diese Übungskette (Dankbarkeit/Perspektivwechsel/Finde das Positive/Verwöhne dich/Lerne daraus).

Die größten Rückschläge bergen die größten Entwicklungen

Zurückschauend kann ich sagen, dass die größten Rückschläge gleichzeitig meine größten Entwicklungen eingeleitet haben.

Diese Punkte haben wie gesagt ungeheures Potential, wenn man sie richtig nutzt. Darum sei dankbar für diese Chancen des Neuanfangs und verdamme sie nicht. Hole deinen kleinen Notfallplan heraus und beginne die Situation für dich und dein Wachstum zu nutzen.

Und merke dir: Es ist kein Problem Rückschläge zu erleiden, die Frage ist nur, ob und wie schnell du dich wieder von ihnen erholst.

Dein kleiner Notfallplan wird dir dabei immens helfen.

Ich habe gerade getimed: 6 Stunden hab ich gebraucht, um diesen Beitrag zu schreiben. Ich hoffe du konntest etwas Wertvolles davon mitnehmen und bist jetzt gewappnet um bei deinem nächsten Rückschlag ordentlich zurückzuschlagen.

Mehr Tipps und praktische Herangehensweisen, um harte Zeiten federleicht zu durchschreiten und mit neuer Energie am anderen Ende herauszukommen, hier, in meinem Buch. (Daran hab ich übrigens mehr als ein Jahr geschrieben und da sind sehr viele sehr gute und vor allem sofort anwendbare Techniken drin, die dir jetzt SOFORT helfen. Praktisch, pragmatisch, gut. Check’s aus.

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