Angst vor Ablehnung/Sich ausnutzen lassen

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Angst vor Ablehnung/Sich ausnutzen lassen
14. Oktober 2011
06:48
Mitglied
Forum Posts: 11
Member Since:
11. September 2011
Offline

Hallo alle zusammen

häufig stelle ich mir selbst ständig die Frage wie sehen mich die anderen bzw. was denken die anderen von mir. Meistens ist es bei mir dann auch so das ich alles tue nur um von den anderen akzeptiert zu werden. Dazu gehört eben unter anderem auch das ich nicht mal merke wann ich nur ausgenutzt werde, ob nun im Freundeskreis ist oder im Job. Jetzt mal meine Frage: Woran merkt ihr eigentlich wann ihr nur ausgenutzt werdet von anderen und wann alles normal läuft. Ich selbst weiß nicht wann die Grenze zum normalen erreicht ist, weil ich mich häufig dann derartig für andere einsetze und aufopfere und mich darüber selbst ganz vergesse und eigentlich nur darauf aus bin von anderen geliebt zu werden. Würde mich auch freuen über ein paar wertvolle Tipps zu merken wann werde ich nur ausgenutzt. Liebe Grüße an alle Mandy

14. Oktober 2011
17:08
Mitglied
Forum Posts: 106
Member Since:
11. September 2011
Offline

Mandy schrieb:

Woran merkt ihr eigentlich wann ihr nur ausgenutzt werdet von anderen und wann alles normal läuft. Ich selbst weiß nicht wann die Grenze zum normalen erreicht ist, weil ich mich häufig dann derartig für andere einsetze und aufopfere und mich darüber selbst ganz vergesse und eigentlich nur darauf aus bin von anderen geliebt zu werden. Würde mich auch freuen über ein paar wertvolle Tipps zu merken wann werde ich nur ausgenutzt. Liebe Grüße an alle Mandy

Hey Mandy

so eine Situation hab ich auch schon oft gehabt,meist sagt dir dein Bauchgefühl wenn etwas falsch ist oder gegen deinen Willen ist,das ist zumindest die Erfahrung die ich gemacht habe.Ich fühle mich meistens danach nicht wohl z.b. habe ich mal für ein Mädchen das jünger ist als ich Zigaretten gekauft obwohl ich mir immer gesagt hab sowas mach ich nicht.Hab dann noch  lange drüber nachgedacht..

Ein weiteres Zeichen dafür kann sein das sie nicht anerkennen was du für sie tust ,dreist werden und alles mögliche von dir verlangen und sich beschweren wenn du mal "nein" sagst.

Vielleicht solltest du auch überlegen ob die Person dir wichtig genug ist,das sie dich derart in Anspruch nehmen sollte.

Mach doch mal ne Liste von Dingen die du für dich unbedingt machen willst und schau ob dann noch Zeit ist für andere Dinge,sei da ruhig ein bisschen Egoistisch 😉

15. Oktober 2011
17:00
Admin
Forum Posts: 47
Member Since:
18. Februar 2010
Offline

Eine gute Faustregel: Wenn es sich im Bauch falsch anfühlt, dann ist es falsch. Man merkt das eigentlich ziemlich schnell wenn man sich ab und zu die Zeit nimmt um sich selber zu fragen: Will ich das hier überhaupt? Habe ich dazu selber ja gesagt oder tue ich das nur um von anderen akzeptiert zu werden? Wenn du zum Schluss kommst, dass du das eigentlich gar nicht machen willst und nur deshalb tust, um von den anderen beachtet zu werden, dann verabschiede dich höflich aus der Situation und sage du hast Dinge zu tun die dir wichtiger sind.

LG,

Moi

15. Oktober 2011
17:38
Mitglied
Forum Posts: 31
Member Since:
11. September 2011
Offline

Diese Angst vor der Ablehnung kenne ich auch,aber da du musst lernen,dass DU an und für sich der wichtigste Mensch in deinem Leben bist,auch wenn es sich komisch anhört!
Aber wenn es dir schlecht geht und du dich selber als Person nicht wahrnimmst,dann kannst du nicht richtig für deine Freunde da sein.

Ich musste auf extrem schmerzhafte Weise lernen (was mich mein Leben lang begleiten wird!!),dass man sich selber nicht für andere aufgeben darf. Helfen ist gut,aber man muss an sich selber und an seine eigene Gesundheit zuerst denken.

Ein gutes Beispiel bietet mir immer eine der vielen Sicherheitsregeln beim Fliegen (bist du schonmal geflogen? Ich mag den Start total gerne 🙂 ). Da heißt es,wenn es Druckabfall gibt und diese Sauerstoffmasken herunterfallen und man sitzt neben einem Kind oder jemand Hilflosem,dann soll man zuerst sich selber die eigene Maske aufsetzen und sich dann erst um den anderen kümmern.
Warum?
Wenn ich selber nicht mehr atmen kann,kann ich auch meinem Nachbarn nicht mehr helfen. Beim Atem ist es so,dass man nicht sofort stirbt,wenn man einmal keine Luft holt,man hat ja für gewisse Zeit noch Sauerstoff im Blut.

Ich denke,dass kannst du dir ganz gut als Einstieg nehmen.

Und denk dran, wenn dich jemand nur als Freund oder gern hat,weil er dich wie ein Werkzeug benutzen kann,dann ist das kein richtiger Freund.

Zu Beginn kannst du dir einfach mal Zeit für dich nehmen,dich auf dein kleines Popöchen setzen und mit Zettel und Stift aufschreiben,was du so magst. Was du gern machst. Und was du gar nicht gern machst. Alles solche Sachen. Lern dich kennen und sieh ein,dass du ein vollwertiger Mensch bist 🙂
Ich denke,wenn du dir klar machst,was in dir steckt und wer du bist,dann wirst du auch leichter erkennen,wenn du ausgenutzt wirst,also wenn du Dinge tust,die du nicht tun willst.

Oh,und denk auch immer dran: Wenn jemand fragt,ob du etwas für ihn tun kannst,dann lässt er dir ja mit dieser Fragestellung immer die Wahl. Wenn er dann ein Nein hört und sauer wird,musst du dich fragen:
Wessen Problem ist das?
Deins kann es nicht sein,wenn derjenige nicht mit einem Nein klarkommt! Mach dir das klar!

Ich wünsch dir viel Erfolg 🙂

LG
Bekky

So wie du innerlich bist, strahlst du nach außen.
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