Sei wer du sein willst – Jetzt
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Sehr schnell wird aus einem “Nicht jetzt” ein Niemals— Martin Luther
Wir verschieben Dinge oft auf morgen.
Morgen werde ich mich endlich zu Wort melden. Morgen werde ich meine Präsentation halten. Morgen werde ich stärker auftreten und meine Meinung sagen.
Morgen, morgen, morgen.
Wenn Morgen dann eintritt, hat man bereits wieder vergessen, was man sich gestern vorgenommen hat. Der Alltag hält einen beschäftigt und all die guten Vorsätze sind plötzlich aus dem Bewusstsein verschwunden.
Verschiebst du die Dinge auch gerne mal auf morgen?
Dann höre auf damit. Das bringt nichts. So kommst du nicht weiter.
Egal wer du sein willst, du musst es jetzt sein. Egal was du tun willst, du musst es jetzt tun.
Morgen existiert nicht. Der einzige Punkt, an dem du dein Leben aktiv gestalten kannst, ist genau Hier, genau Jetzt.
Aufschieberitis
Dinge aufzuschieben ist eine schlechte Angewohnheit.
Anstatt sich seinen Problemen zu stellen, rennt man vor ihnen weg. Man verschiebt die unliebsamen Dinge lieber mal auf morgen, dann muss man sich nicht jetzt mit ihnen herumschlagen.
Das dumme an dieser Taktik ist, dass du dadurch nichts gebacken kriegst.
Du verschiebst dein Handeln immer wieder in die Zukunft und wenn diese Zukunft dann kommt, dann verschiebst du dein Handeln wieder weiter weg – in die noch weitere Zukunft.
Und so geht das in einem fort, bis du die Sache so lange verschoben hast, dass du sie wahrscheinlich gar nicht mehr anpackst.
So kommt man nicht weiter im Leben.
Aufschieberitis hat auch nicht nur den Nachteil, dass du nichts gebacken kriegst, sondern mit jedem Mal, wo du wieder etwas auf morgen verschiebst, verstärkst du diese schlechte Angewohnheit auch noch.
“Ich hab’s von gestern auf heute verschoben, dann kann ich’s doch sicherlich auch noch mal von heute auf morgen verschieben.”
Zack.
Umso öfter du deine Herausforderungen auf morgen verschiebst, umso wahrscheinlicher ist es, dass du sie auch das nächste Mal wieder verschieben wirst.
Jedes Verhalten, dass du kontinuierlich wiederholst, verstärkt sich.
Umso öfter du unliebsame Dinge von dir wegschiebst, umso stärker wird diese Angewohnheit werden und umso schwieriger wird es, diesen Kreislauf zu durchbrechen.
Darum handle jetzt und verschiebe nichts. Denn…
Morgen existiert nicht
Morgen existiert einfach nicht. Morgen ist eine Illusion. Morgen ist nichts weiter als eine Vorstellung in deinem Kopf, was passieren könnte.
Wenn Morgen überhaupt kommt, dann immer nur als ein Punkt in der Gegenwart.
Was heißt das für dich?
Das heißt, dass du dich nicht morgen oder irgendwann in der Zukunft verändern kannst. Du kannst nicht morgen erst stark sein oder plötzlich selbstbewusst auftreten. Das alles kannst du nur Jetzt tun.
Du kannst nur Jetzt stark sein, Jetzt der Mensch sein, der du sein willst.
Der einzige Punkt, an dem Veränderung möglich ist, ist genau Hier, genau Jetzt.
Mach dir das klar.
Du kannst nicht morgen erst die Person sein, die du schon so lange sein willst. Du kannst diese Person nur Jetzt sein. Heute. An diesem Tag. In diesem Moment. Genau jetzt.
Wenn du stärker auftreten willst, dann tu es, jetzt. Verschiebe das nicht auf morgen oder irgendwann, wenn die Umstände “besser” sind. Dieser Punkt wird nie kommen.
Wenn du mehr Liebe ausstrahlen willst, dann tu es, jetzt. Warte nicht auf morgen. Nimm diesen Augenblick.Liebe deine Mitmenschen so stark du nur kannst und tu es heute, tu es jetzt.
Wenn du sozialer sein und einen größeren Kreis an Leuten um dich herum haben willst, dann bemühe dich jetzt darum. Nicht morgen oder übermorgen
Lass das Aufschieben sein. Es bringt dich nicht weiter.
Statt dessen: handle pro-aktiv. Geh dem Leben mit voller Kraft entgegen.
Wann immer du eine Herausforderung verspürst, springe direkt in Aktion und stelle dich ihr.
Handle sofort und lebe im Moment.
Verschiebe dein Leben nicht auf morgen, denn morgen wird nie kommen.


Ein wunderschöner Beitrag
Du hast vollkommen Recht. Leider aus Angewohnheit und Bequemheit verschiebt man dinge häufig. AKTION ist sehr wichtig nur so kommt man weiter im Leben, seie es im Job, beim Thema Selbsbewusstsein, gegen Ängste ankommen und so vielem mehr. Und vergesst nie den Spass bei der Sache
Darum leben wir um Spass zu haben, seie es alleine oder mit anderen. So sehe halte ich es jedenfalls.
Wünsche euch allen eine schönen Abend.
Seba
Spaß ist absolut essentiell. Egal bei was. Wenn es einem keinen Spaß macht, dann wird man nie gut darin werden. Darum sollte man auch lieber kleinere Schritte machen und versuchen, sie zu genießen. Das gilt beim Aufbau des Selbstbewusstseins gleich wie beim Tanzen oder Marathon laufen.
Was ich mir alles in den vergangenen Wochen mir für vorgenommen habe…. Und was ich morgen alles erledigen möchte….
Beim Lesen dieses Artikels (der wieder mal eine Glanzleistung deinerseits war, Moritz) ist mir abermals bewusst geworden, was ich mir alles für die Zukunft vorgenommen habe, ohne dass ich an das hier und jetzt denke. Und wie du schon vielmals geschrieben hast: ich kann nur das Hier und Jetzt beeinflussen.
Deshalb nehme ich mir jetzt mal nur eine Sache für morgen vor, und zwar das Gleiche, was ich auch jetzt tun werde: in der Gegenwart leben.
Schöne Grüße
Stefan
Das ist ein sehr gutes Vorhaben. Das sollte man sich eigentlich jeden Tag vornehmen
Sehr guter Beitrag, hängen geblieben bin ich bei folgendem Satz: Wenn du sozialer sein und einen größeren Kreis an Leuten um dich herum haben willst, dann bemühe dich jetzt darum. Weil genau das ist eigentlich mein Ziel, nur fehlen mir konkrete Ansätze, wie ich mich darum bemühen kann. Würde mich sehr freuen wenn du mit helfen könntest und dazu etwas schreiben oder ein Video machen könntest.
LG Merlin
Als erstes musst du raus aus dem Haus. Das ist die Grundlage. Daheim wirst du niemand neues kennenlernen. Also, Schritt 1: Komm raus aus dem Haus. Schritt 2: Überlege dir, wo die Menschen sind, die du gut findest. Dann suche diese Plätze gezielt auf. Ich mag Theaterleute und Tänzer, darum bewege ich mich gezielt in diesen Kreisen. Egal was du cool findest, schau dir an, wo diese Leute unterwegs sind und dann pack es an. Geh raus, aus dem Haus, und geh dahin. Dann wird sich der Rest ganz automatisch ergeben.
Hallo zusammen,
im Gründe genommen lebe ich genau das. Allerdings stoße ich hierbei immer wieder an meine Grenzen, denn ich will mehr und schneller als ich Kraft zur Umsetzung habe. Hättest Du ein paar Tipps zur Priorisierung?
Vielen Dank für Deine vielen, sehr guten Posts! Sie sind sehr inspirierend!!
Gruß,
Sibylle
Mache eine List von all den Dingen, die du gerne machen willst. Priorisiere diese Liste, vergib Nummern von 0-10 (höchste Priorität). Dann nimm die drei Dinge mit der höchsten Priorität und schau dir an, wofür du am wenigsten Zeit für die Umsetzung brauchst. Und damit fängst du an. Mit dieser einen Sache. Wenn diese noch zu groß ist, dann musst du sie herunterbrechen, in kleinere Aufgaben. Mache dir dann einen Plan, wie du vorgehen willst, um dieses Ziel zu erreichen. Schreibe dir das auf ein Blatt Papier und hänge den Plan auf, so, dass du ihn immer gut sehen kannst und er dich daran erinnert, was du dir vorgenommen hast. Have fun!
witzigerweise tue ich mich gerade schwer damit, diesen beitrag zu schreiben und tue es dennoch nach der winzigschrittmethode. hört sich wenig an, aber es steckt doch einiges dahinter…
vor einiger zeit hatte ich einen thread in einem psychologieforum, in dem es um die praktische umsetzung im täglichen leben ging und die aufschiebung als solches. jemand schrieb dort, dass normalerweise das anfangen das schwerste sei und ich stimme dem zu. die meisten leute machen die dinge, wenn sie einmal angefangen haben auch zu ende und dort setzt die winzigschrittmethode an. der innere widerstand gegen diese dinge ist so mächtig, dass zumindest bei mir der gesamte körper schwer wie blei wird und ich die arme kaum noch heben kann. ich hab aber die erfahrung gemacht, dass wenn ich mir fest vornehme, nur einen couchpotatotag zu machen, ich kurz danach durch die wohnung renne und dinge tue und für alle die, die nicht schlafen können und es sich fest vornehmen, lasst es sein und nehmt euch stattdessen vor, nur ein wenig auszuruhen. ich schlafe danach meist ratzfatz ein…
es wird viel von babysteps gesprochen und das ist der erste teil meines ansatzes. wenn ich etwas absolut nicht tun will, dann nehme ich mir nichts weiter vor als nur den winzigen ersten schritt zu tun, zb den hefter rauszunehmen, in dem das drin ist, was man zum bearbeiten braucht oder die erste tasse weg zu räumen oder nur den ersten absatz auf der steuererklärung zu lesen. es ist erlaubt, danach eine pause zu machen, wenn diese sache zu mächtig ist. dann kommt der nächste winzige schritt, so klein er irgend geht. der zweite teil dieser methode ist, dass man sich nur auf diesen kleinen schritt konzentrieren darf und nicht darüber nachdenken, was danach kommt. immer nur winzige schritte und konzentration auf das, was man tut.
das erschreckende ist nämlich sehr oft, dass das ganze wie ein berg oder ein riesiges gebirge zu sein scheint und man davor zurück schreckt, weil man weiss, dass man diesen ganzen berg erledigen muss. beppo der straßenkehrer aus momo von michael ende sagte einst so ungefähr: man darf sich nicht auf die ganze lange straße konzentrieren, immer nur auf den nächsten strich und man ist erstaunt, wie schnell man fertig geworden ist.
ich hab diese methode schon mehreren leuten empfohlen, die sie mit erfolg anwenden. natürlich haut sie nicht immer hin, weil es tage gibt, an denen man einfach nichts zustande bringt, aber selbst wenig ist immer noch besser als gar nichts!!!!!! eine steuererklärung wird auch irgendwann fertig, wenn man jeden tag nur einen absatz davon erledigt… eine wohnung ist sauberer, wenn man wenigstens ein paar kleine sachen jeden tag erledigt… eine entrümpelung ist irgendwann fertig, wenn man jeden tag nur ein schrankfach oder eine schublade ausräumt… das schöne daran ist, dass der druck weg fällt und man aufhört gefrustet zu sein, weil man nichts aber auch gar nichts geschafft hat. es ist besser, jeden tag ein kleines stück zu laufen als einmal die woche zehn kilometer, die man sowieso nicht schafft… ein weiterer vorteil dieser methode ist, dass man im grössten chaos den überblick wieder bekommt, wenn man sich nur und zwar absolut nur auf den nächsten schritt konzentriert…
also jungs und mädels, hört auf, euch zu quälen und arbeitet in winzigen schritten… und man kann einfach so ziemlich alles in kleine schritte zerlegen (bis auf einzelne ausnahmen) und wie moritz so nett sagte, lebt heute und hört auf, euch über die zukunft gedanken zu machen. jetzt ist jetzt und später ist später, niemand weiss, was die zukunft bringt und oftmals machen wir uns über sachen gedanken, die niemals eintreffen und verbrauchen damit energie, die wir genau jetzt brauchen…
Hallo Chrissi,… Dein Beitrag hier im Blog gefällt mir sehr geut, und wenn ehrlich bin.. ich kenne diese Aufschieberitis – so wie sie Moritz hier beschreit aus eigner Erfahrung – aber um aud Dich bzw. auf Deine Vorgehenswiese zurück zu kommen,… ich mach’s gerade so…
lieber 10 kleine Schritte als gar keinen SUPPI
Gruß Micha
Jeder Start ist hart. Deine Methode wirkt Wunder und ich wende sie täglich an. Man wird schnell überwältigt von all dem Zeug, das man tun sollte. Wenn man diese Sachen aber runterbricht, in kleine Dinge und dann einfach mal anfängt, dann ist man bald im Fluss und macht doch mehr, als man sich zuvor vorgenommen hatte. Also unbedingt ausprobieren! Dinge runterbrechen und dann einfach loslegen, anfangen, das Leben in die Hand nehmen! Los geht’s!
“der innere widerstand gegen diese dinge ist so mächtig, dass zumindest bei mir der gesamte körper schwer wie blei wird und ich die arme kaum noch heben kann.”
DAS KENN ICH
“das erschreckende ist nämlich sehr oft, dass das ganze wie ein berg oder ein riesiges gebirge zu sein scheint und man davor zurück schreckt, weil man weiss, dass man diesen ganzen berg erledigen muss.”
UND AUCH DAS
Ach es ist schrecklich. Dadurch hab ich sogar angefangen, die Uni wie die Pest zu hassen. Als Beispiel: Ab Oktober fängt das neue Semester an und bis dahin muss ich noch zwei Hausarbeiten und drei Ausarbeitungen abgeben. Theoretisch hätte ich den ganzen Sommer über Zeit gehabt, aber nein… Und das Schlimmste an der ganzen Sache ist, dass ich im September eine große Modulprüfung hatte, zu der ich nicht hingegangen bin, da ich einfach nicht gelernt hatte. Es ging einfach nicht! Wie du sagst, der Körper fühlt sich bleischwer an.
Das ist eins der großen Dinge, an die ich arbeiten muss. Aber fang erstmal damit an … So einfach gesagt, aber echt schwer, selbst der erste kleine Schritt.
Ich habe festgestellt, dass ich immer dann etwas aufschiebe, wenn ich durch Zwang oder durch Angst dazu “motiviert” werden soll, etwas zu tun. Da kann ich verstehen, dass ich mich dann so verhalte und meistens suche ich dann eine echte Motivation, die aus Zuneigung mich dazu motivieren soll. Dann fällt es mir leichter das anzupacken, was erledigt werden muss!
Mein momentanes “Mantra” lautet: Machen, nicht darüber nachdenken. Oder um es mit Nike zu sagen: Just DO it!
Hey,
Was macht man, wenn man Selbstverlust erleidet, nicht mehr weiß, wer man ist und auch keine Interessen mehr hat, wenn das ganze Leben nur auf den partner aufgebaut war und man so einfach nur hektisch redet ohne was zu erzählen, sich die leute von einem entfernen,weil man nichts zu sagen hat und nebenbei noch mit der einsamkeit fertig werden muss?
Das hört sich hier alles soooo wunderbar einfach an
Erstmal kämpfst du nicht dagegen an, sondern beobachtest diesen Zustand nur. Dann fängst du langsam an, Schritt für Schritt, dir einen Plan zurechtzulegen, um dir dein eigenes Leben aufzubauen. Wenn du keine Ahnung hast, was dir Spaß macht, wunderbar, dann probier einfach alles Mögliche aus. Geh zum Tai Chi, geh in den Chor, versuch’s mal mit einem Backkurs oder lies ein Buch. Probier alles aus. Dann wirst du schon ein paar Sachen finden, die dir Spaß machen.
Wieder einmal sehr wichtig und gut geschrieben!
Ich bin so froh,dass ich diese “Aufschieberitis” habe,weil es mich sehr wurmt,wenn Arbeit liegt.
Doch trotzdem muss ich mir auch immer wieder klarmachen,dass das Jetzt zählt. So wenig jemand anders Veränderungen in mir bewirken kann,so wenig kann ich das in der Zukunft. Denn wenn Morgen eintritt,ist es wieder das Jetzt,das da ist,um zu handeln. Also lieber jetzt jetzt als aufschieben.
Wirre Worte,aber ich hoffe,man evrsteht,was ich meine ^^
LG
Bekky
Moritz!! Freu mich jedes mal auf Neue auf deine Beiträge ! einfach klasse und passen immer perfekt zu meiner Situation !! Danke ! Lg
Also größtenteils find ich den Beitrag super. Allerdings sind mir an ein paar Stellen Widersprüche aufgefallen:
Ersteinmal erscheint mir das alles sehr allgemeingehalten, was wahrscheinlich auch deine Absicht war. Daraus kann man ja schon schlussfolgern, dass das “JETZT-handeln” eigentlich mehr situationsbedingt anwendbar ist.
Zu dem Satz: “Egal wer du sein willst, du musst es jetzt sein. Egal was du tun willst, du musst es jetzt tun.” ist mir dann noch aufgefallen, dass so ein “Riesensprung” ins kalte Wasser meistens gar nicht möglich ist – einige vor mir meinten das ja auch schon. Was wäre denn so schlimm daran wenn man alles in kleineren Schritten macht? So kommt man auch voran, wenn auch nur recht langsam. Und meiner Meinung nach, wäre das viel effektiver und dauerhafter als wenn man JETZTSOFORT alles macht, das könnte nämlich eine Art Jojo-Effekt geben, wenn z.B. irgendetwas schief läuft. Dann ist das ganze Selbstbewusstsein wieder weg und man dreht sich im Kreis.
Diese “Morgenexistiertnicht”-Geschichte finde ich einerseits recht gut wenn es eben darum geht, lieber jetzt irgendwas zu erledigen anstatt morgen dann den Stress zu haben. Aber man könnte sich ja, wie schon anfangs beschrieben, einen Teil jetzt machen und den anderen morgen. Es könnte ja sein, dass das “jetztsoforthandeln” ebenso Stress verursachen könnte – so kommt man dann auch nicht weiter.
Verzeihungs fürs herumkritteln
Ich schätze ja im Allgemeinen deine Beiträge! Habe eben nur zu manchen eine andere Meinung.
LG
Hi Belle. Deine Meinung ist absolut willkommen! Danke dafür.
In meinen Artikeln sollte man immer versuchen, hinter die Worte zu schauen und ein “Gefühl” dafür zu bekommen, was ich meine. Wörter und Sätze sind immer limitiert und kommen bei jedem anders an.
Natürlich musst du immer einen kleinen Schritt machen, in deinem Tempo, ganz langsam, so, dass du dich selber dabei nicht überforderst. Das habe ich auch schon oft hier so geschrieben.
Wenn ich schreibe, du musst jetzt die Person sein, die du sein willst, dann meine ich damit, dass du diese Sache nicht in die Zukunft verlegen sollst. Wenn du stärker auftreten willst, dann musst du JETZT damit anfangen, in kleinen Schritten – eben genau so, wie es dir im Moment möglich ist. Du solltest es nicht auf morgen oder irgendwann verschieben, wenn der Zeitpunkt richtig ist.
LG,
Moritz