Sozialphobie Erfahrungen und Tipps!

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Sozialphobie Erfahrungen und Tipps!
30. November 2011
17:59
Mitglied
Forum Posts: 7
Member Since:
10. November 2011
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Ich bin 23 Jahre alt und leide unter einer sozialen Phobie.

Mich stört die Sozialphobie schon ziemlich, da ich mich schon in alltäglichen Situationen beobachtet fühle, sei es beim Essen oder einfach nur im Hörsaal in der Uni. Man kann dann nicht so richtig man selbst sein, da man die ganze Zeit nur darauf bedach ist, nichts "falsches" zu machen und bloß nicht negativ aufzufallen. Bei Gesprächen bin ich meistens mehr damit beschäftigt, wie ich auf die andere Person wirke, als dem Gespräch richtig zu folgen. Ich bin in der Uni häufig sehr angespannt, da ich Angst habe, es könnte ja jemand "gucken" und ich irgendetwas blödes machen. Es ist auch so, dass ich dann vor lauter Anspannung und Angst total verkrampfe und dann beispielsweise anfange ein bisschen zu zittern, was ja bei Angst und Anspannung ganz normal ist. Ich war/ bin beim Psychologen, habe dort auch schon einiges gelernt. Natürlich habe ich auch schon sehr viel hier auf dieser super Seite und auch von Büchern gelernt. Es klappt mal besser, mal etwas schlechter, aber ich muss sagen, dass ich auch schon einige Erfolge erzielt habe. In manchen Situationen ist es jedoch ziemlich schwierig, einfach man selbst zu sein, da das eigene Ego einem wieder mal erzählen will, wie schüchtern und unsicher man doch sei.

Vielleicht habt ihr ja Erfahrungen mit der Krankheit "Sozialphobie" oder könnt mir einfach gute Tipps und Anregungen geben, die mir weiterhelfen könnten. 😀

30. November 2011
21:04
Mitglied
Forum Posts: 78
Member Since:
11. September 2011
Offline

Was ist deiner Meinung nach ein falsches Verhalten? Was ist das richtige Verhalten? Gibt es sowas überhaupt?

Es gibt viele verschiedene Menschen, inbesondere in der Uni. Es gibt Leute, die hören interessiert dem Dozenten zu und machen Mitschriften. Andere reden mit Nachbarn und tauschen sich über eine Party, das Wochenende und ähnliches aus. Andere schlafen, andere machen alles mögliche nur nicht zuhören, andere machen Mitschriften auf dem Computer, andere sind nicht da und holen sich hinterher die Mitschriften von anderen.

Und all diese Wege die Vorlesungen zu überstehen, machen alle auf unterschiedlicher Weise. Kann es da ein richtiges oder falsches Verhalten geben? Kannst du dich so Verhalten, dass du hineinpasst, wo es doch keine allgemeine Art in der Vorlesung zu sitzen gibt? Du bist du. Es gibt keine allgemeine Art, wie jeder zu sein hat. Und das ist gut so. Das macht dich einzigartig. Das ist der Grund, warum sich Leute mit dir anfreunden und wieso andere sich in dich verlieben. Es ist auch der Grund, warum manche Leute sich nicht für dich interessieren. Manche werden dich auch nicht mögen. Das liegt aber nicht an einem "falschen" Verhalten, sondern einfach, weil deine Art nicht zu ihrer passt. Man kann nicht alle mögen, man kann aber auch nicht alle hassen. Es ist natürlich nicht perfekt zu sein. Und es ist nur logisch, dass du nicht in alles hineinpassen kannst, denn hineinpassen würde bedeuten, wir sind alle gleich. Wir sind aber keine Ameisen, keine Bienen oder Termiten. Wir sind denkende Wesen, die sich voneinander unterscheide, durch die Erfahrungen die wir im Leben gemacht haben. Sei stolz darauf, dass du einzigartig bist. Lass sie dir von keinem nehmen. Insbesondere nicht in sowas banalem wie eine Vorlesung.

 

MfG

Kiko

Lebe DEIN Leben, denn du bist die Hauptfigur deines Films und nicht nur die Nebenrolle in dem Film eines anderen.
1. Dezember 2011
17:45
Mitglied
Forum Posts: 43
Member Since:
11. September 2011
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Also zuerst mal sollte man sich auf jeden Fall nicht von der Außenwelt abkapseln. Auf jeden Fall so oft es geht unter Leute und Übungen machen. Hier sind aber auch Glaubenssätze und innere Ruhe wichtig. Mit innerer Ruhe meine ich, dass man ausgeglichen ist, z.B. indem man seinen Hobbys nachgeht, Spass hat, Kontakt mit einzelnen oder mehreren Menschen hat und sich aber auch genug entspannt und Ruhe hat. Die Punkte die Kyokochan93 genannt hat sind zum Beispiel als Glaubenssätze wichtig. Es ist wichtig sich neben den Übungen verschiede positive Glaubenssätze anzueignen und diese auch immer mal wieder zu wiederholen, damit sie sich im Unterbewusstsein festsetzen. Wichtige Glaubenssätze für mich sind z.B. kein Mensch ist perfekt und für alles verantwortlich. Wenn jemand dich nicht leiden kann, dann liegt das einfach daran, dass ihr nicht auf einer Wellenlänge seid. Ihr seid beide unterschiedlich aufgewachsen und habt euch beide unterschiedlich entwickelt. Er hat seine Sichtweise über die Welt und die Menschen und du deine. Wenn er dich nicht leiden kann, dann kannst du nichts dagegen machen, egal wie sehr du dich auch anstrengst. Denn ihr passt charakterlich einfach nicht zusammen.

Das sind so meine Glaubenssätze die mir sehr geholfen haben. Sie helfen mir die Dinge anders zu sehen. Wenn ich mir meine Glaubenssätze dann in Erinnerung rufe, dann weiss ich, dass es nicht schlimm ist, wenn die Person mich nicht leiden kann. So ist das halt. Es ist normal. Es ist etwas, was wir nicht beeinflussen können. Und meistens ist es so, dass wenn du mit dieser Person mal Kontakt hast, du bemerkst, dass du selber eigentlich gar nicht an dieser Person interessiert bist. Eben weil ihr nicht zuammenpasst. Oft ist das so, dass die Reaktion einer Person auf dich ein solcher HInweis ist. Ablehnung ist also überhaupt nichts negatives. Dadurch ist es sogar leichter die richtigen Kontakte zu knüpfen. Wenn du mit der richtigen Person zusammen bist, dann machst du dir keine Gedanken über dein  Verhalten oder was du sagst.Es sprudelt einfach aus dir heraus.

3. Dezember 2011
14:20
Mitglied
Forum Posts: 7
Member Since:
10. November 2011
Offline

Schonmal danke für die tollen Tipps.

Das mit dem richtigen oder falschen Verhalten stimmt ja wirklich 😀

Mir ist das ehrlich gesagt bisher noch nicht so aufgefallen, dass es ja eigentlich garnicht so "das richtige" oder "das falsche Verhalten" gibt. Das sieht ja jeder anders. Das muss ich mir aufjedenfall merken, genauso, dass ich einzigartig bin wie jeder andere auch.

Das mit der Ablehung find ich auch hilfreich, dass Ablehnung ja vielleicht sogar "gewollt" ist, um mir direkt anzuzeigen, dass die Person und ich einfach nicht zusammen passen.

Die Schwierigkeit finde ich besteht darin, in manchen Situationen auf die oben genannten Gedanken zu kommen, weil man dann so angespannt und ängstlich ist. Da spielt sich einiges wahrscheinlich auch im Unterbewusstsein ab.

5. Dezember 2011
16:09
Mitglied
Forum Posts: 7
Member Since:
10. November 2011
Offline

Im Hörsaal ist das beispielsweise bei mir so:

Wenn ich da so sitze, versuche ich mich meistens extra an die Stuhllehne zu drücken um mich in einer gewissen Art und Weise ein bisschen zu verstecken. Wenn ich mich dann in meinen Gedanken nach vorne lehne, dann seh ich sozusagen schon wie ich dann zitter, oder besser gesagt wieder voll verkrampft bin. Deshalb bleibe ich meist an der Stuhllehne sitzen, weil es so ja für mich viel entspannter ist.

Wenn ich mich dann dochmal durchgerungen habe, mich nach vorne zu lehnen, dann war es meist so, dass ich auf jeden Blick der anderen "reagiere", sprich Angst habe vor deren Blicken und dann wieder total verkrampfe.

Habt ihr da Ideen oder Vorschläge, die Situationen positiv und ohne oder mit sehr geringer Anspannung zu meistern?

Die Gedankensätze, dass es ja eigentlich nicht "das richtige" oder "das falsche Verhalten" gibt und das ich einzigartig bin, so wie ich bin helfen mir aber schon ziemlich gut weiter. Im Moment ist es mir im Hörsaal egal, was die anderen denken mögen wenn ich trinke oder esse, das ist schon ein erster wichtiger Erfolg für mich gewesen.

An sich bin ich schon selbstbewusst und habe auch in vielen Situationen viel Selbstvertrauen. Beim Fussball spielen weiß ich einfach was ich kann, oder bei anderen sportlichen Aktivitäten, oder auch in der Disco, da sprech ich auch die Mädels hier und da mal an, auch wenn es mich Überwindung kostet, aber ich ärgere mich sonst zu Hause meistens mehr darüber, wenn ich das Mädel nicht angesprochen habe, wie ein einfaches "nein" zu hören 🙂 .

Aber wie oben schon gesagt, fällt es mir in manchen Situationen schwer, selbstbewusst zu sein mit dem nötigen Selbstvertrauen

Bin echt froh, dass es so ein Forum gibt, wo man sich mit anderen über solche wichtigen Dinge unterhalten kann und auch wertvolle Tipps und Anregungen bekommt 🙂

7. Dezember 2011
14:42
Mitglied
Forum Posts: 78
Member Since:
11. September 2011
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So wie ich das verstanden habe, hast du diese Angst hauptsächlich bei neuen, dir unbekanten Situationen. Du hast Angst dich zu verkrampfen oder zu zittern wenn andere dich sehen, weshalb du dich an den Stuhl drückst. Ich schätze wenn du einen Weg findest, dich von diesen Angstgedanken abzulenken, hättest du schon einen großen Schritt getan. Wenn dich das Thema der Vorlesung zum Beispiel total interessiert, dann versinke einfach in das, was der Dozent sagt.

Wenn ich anderen zuhöre, stelle ich mir das gesagt, soweit dies möglich ist, immer bildlich im Kopf vor. Damit schlägt man mehrere Fliegen mit einer Klappe.

1. Man ist konzentriert dabei. Wenn du das lang genug übst, kann dich nicht mehr so schnell etwas ablenken, wenn du dich nicht ablenken lassen willst.

2. Ich persönlich kann mir das Gesagte dadurch besser merken, da ich der visuelle und emotionale Typ bin.

3. Du kannst dich besser in andere Personen hineinfühlen. Wenn man lernt andere zu verstehen, versteht man sich auch schnell besser kennen. Wenn du dich kennenlernst und lernst zu akzeptieren geht meistens (oder so war es bei mir) die Ängste weg und du traust dich mehr.

4. Man lernt sich Sachen besser vorzustellen. Ziemlich praktisch für kreative und räumliche Vorstellung.

Das wäre vielleicht eine Idee, dich von deinen Ängsten "abzulenken". Wenn dir das häufig genug gelingt, wird dir dein Unterbewusstsein sagen: "Hey, so häufig saß ich da, wie ich wollte, und noch nie hat mich einer doof angemacht oder mich ausgelacht." Danach wird es dir bestimmt leichter fallen.

Ich denke andere Ideen dich abzulenken, sind eher kontraproduktiv. Schließlich sollst du dich nebenbei nicht auch vom Dozenten und was er sagt ablenken lassen.

 

MfG

Kiko

Lebe DEIN Leben, denn du bist die Hauptfigur deines Films und nicht nur die Nebenrolle in dem Film eines anderen.
7. Dezember 2011
18:50
Mitglied
Forum Posts: 7
Member Since:
10. November 2011
Offline

Sich das Gesprochene bildlich vorstellen find ich ne gute Idee, das muss ich mal ausprobieren :-).

Das die Angst hauptsächlich bei neuen, mir unbekannten Situationen auftritt stimmt so nicht ganz, aber mit dem Rest hast du recht. Die Vorelsungssituation ist mir ja auch im Prinzip nicht neu, aber es macht mir trotzdem Schwierigkeiten. Wenn ich in Situationen gerate, wo ich vorher nicht mit gerechnet habe, dann fällt es mir meist leichter, weil ich mir einfach keine negativen Gedanken darüber gemacht habe. Das ist beispielsweise bei Referaten so, wenn ich Tage vorher weiß, ich muss dann und dann ein Referat halten, dann ist es meist schwieriger, weil ich mir da meistens die Situation negativ vorstelle oder was alles passieren könnte. Vor ca. 1 Woche hatte ich eine Rücksprache mit dem Professor für eine Klausur, als ich dann in den Raum kam waren plötzlich noch ein Dozent, den ich auch kannte und noch eine studentische Hilfskraft, den ich auch vom sehen her kannte dabei. Bei dem Gespräch war ich viel lockerer als wenn ich im Voraus gewusst hätte, dass die beiden da auch noch säßen, weil ich mir einfach keine negativen Gedanken darüber machen konnte.

Mir ist auch aufgefallen, dass ich häufig angespannter und unter einem gewissen Druck stehe anderen es Recht zu machen und bloß nicht negativ aufzufallen, wenn Personen im Raum sind (z.B. in der Uni, oder bei Familienfeiern), die ich kenne oder zumindest schon häufiger gesehen habe, oder wenn Mädels dabei sind.

Neulich hatte ich eine Übung in der Uni und da wusste ich schon vorher, dass da ein Mädel ist, die ich vom Aussehen her wirklich süß finde und die ich eigentlich auch sehr gerne mal ansprechen würde. Und da kam, was kommen musste: Sie saß fast direkt hinter mir. Also Anspannung pur. Ich habe mir ungewollt und wahrscheinlich im Unterbewusstein die "Aufgabe" erteilt, bloß nicht negativ aufzufallen oder zu zittern. Ich war dadurch total abgelenkt und mit dem Gedanken beschäftigt, "oh, sie könnte gucken, dann verkrampfe ich ja wieder total und die will dann eh nichts mit mir zu tun haben", ich hab da meinem Kumpel nur noch so halb zugehört. Nach einer Weile habe ich mich dann mal umgedreht um zu schauen ob meine Ängste auch berechtigt waren, aber da habe ich gemerkt das sie mich in dem Moment garnicht angeguckt hat und das die Angst mal wieder total überflüssig war. Ab dem Zeitpunkt wurde ich sofort entspannter und konnte der Professorin direkt viel besser folgen.

Es ist ganz komisch mit dieser Anspannung und dem Zittern, ich bin der Meinung, dass das ja garnicht zu mir gehört. So bin ich einfach nicht. Ich bin ja sonst nicht so angespannt das ich anfange zu zittern oder zu verkrampfen, das ist ja nur in den erwähnten Situationen so. Ich bin ja in diesen Momenten nicht authentisch, deshalb ist das auch für mich schwierig zu akzeptieren, weil es ja eigentlich nicht zu "Mir" gehört.

 

Lieben Gruß

 

chris

8. Dezember 2011
07:46
Mitglied
Forum Posts: 78
Member Since:
11. September 2011
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Du brauchst auf jeden Fall eine Idee, wie du dich vom alles "schwarz" sehen abhalten kannst. Ehrlich gesagt mach ich das auch. Allerdings nicht auf Situationen mit anderen bezogen. Bei mir geht es eher um das Verhalten meines Freundes. Ich sehe häufig in seinem Verhalten etwas, was zeigt, dass er mich nicht so liebt, mich nicht interessant findet und so weiter. Das zu stoppen ist schwer. Ich versuch es indem ich meinen Freund besser kennenlerne, ein Wörterbuch im Kopf erstelle, sozusagen.

Das ist leider nicht so einfach bei dir. Versuch doch einmal, wenn du wieder Angst bekommst, dir zu sagen: "Stopp den Mist. Es gibt keine Begründung jetzt Angst zu haben" Zwingen dich, dich zu entspannen. Atme bewusst ein und aus. Des weiteren, wenn es Probleme mit einem Mädchen gibt, denk immer daran, Frauen sind davon geschmeichelt, wenn andere sie beachten und wenn sie diese schön finden. Wenn du sie also anguckst, mit dem Gedanken im Kopf "Oh, die ist aber hübsch/süß/..." dann sieht man dir das an und das Mädchen wird geschmeichelt sein.

Bei Situationen wie Beratungsgesprächen würde ich mir von Anfang an sagen, das ist zur Beratung, dumme Fragen gibt es nicht, verplappern kann sich jeder, nicht nur ich.

Ich denke, du musst dir jeder einzelnen Situation bewusst werden, aber nicht im negativen, wie du es bisher immer gemacht hast. Denk an die positiven Sachen, die passieren können. Du hälst ein Referat und machst es so gut, dass das Mädchen was du süß findest, dich anspricht, um noch ein paar Sachen zu erfragen. Leider war sie zu schüchtern und ängstlich, das vor 100 Leuten zu tun. (die Wahrscheinlichkeit ist nicht hoch, aber hallo, die Wahrscheinlichkeit dass du den Beamer umhaust, während du über das Kabel stolpperst und in den Computer stürzt, ist auch nicht sehr wahrscheinlich)

Mach einfach mal das, was du bisher gemacht hast, aber im positiven Sinn. Mal dir aus, was alles tolles passieren kann. Du kannst auch kreativ und unrealistisch werden (das steigert die Kreativität und auch ein bisschen das Selbstbewusstsein, meine Güte, kenn ich viele dieser Kreativitätsfördernden Übungen).

Außerdem macht es Spaß und lenkt von Langeweile ab, aber keine sieht es dir an^^

 

MfG

Kiko

Lebe DEIN Leben, denn du bist die Hauptfigur deines Films und nicht nur die Nebenrolle in dem Film eines anderen.
17. Dezember 2011
20:58
Mitglied
Forum Posts: 7
Member Since:
10. November 2011
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Das Krasse daran ist ja, dass ich ja eigentlich weiß, dass die Angst total unberechtigt ist, aber ich muss halt eben Gedanken finden, die mir die Angst und Anspannung nehmen und ich so nur noch positive Gedanken habe und die negativen unterbinden kann und diese garnicht mehr zulasse.

Mit manchen Glaubenssätzen funktioniert das anfangs sehr gut, wie z.B. "Ich bin einzigartig", "Es gibt nicht "das richtige" oder "das falsche Verhalten"" , aber nach einer Zeit ist man sich dem einfach nicht mehr so bewusst und schludert dann damit. So ist es zumindest manchmal bei mir. Ich habe gemerkt, dass man wirklich dran bleiben muss und diese positiven Glaubenssätze sehr häufig wiederholen muss, ansonsten vergisst man sie einfach wieder. Seht ihr das auch so, habt ihr auch manchmal Schwierigkeiten, euch positive Glaubenssätze für längere Zeit oder sogar für immer anzueignen?

Habt ihr da vielleicht ein paar gute Tipps für mich?

 

Lieben Gruß

 

Chris

20. Dezember 2011
00:03
Mitglied
Forum Posts: 78
Member Since:
11. September 2011
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10

Ich weiß ehrlichgesagt nicht, wie ich zu meiner Einstellung kam. Aber wenn du dir in den wichtigen Situationen, diese Merksprüche nicht in den Kopf rufen kannst, schreib es dir doch auf einen Zettel, den du zum Beispiel in dein Mäppchen lägst oder an einen anderen Ort, den du dir häufig anguckst.

Außerdem denke ich, dass dir Feedback von anderen, insbesondere nahestehenden Leuten, hilft. Geh einfach mal auf deine Familie und deine Freunde zu und frag sie, was sie an dir gut finden. Sowas kann man sich viel besser merken, als wenn man sich das selber sagt.

Lass einfach die anderen für dich die Arbeit mit dem Einbleuen machen, du musst ihnen nur die richtige Frage stellen.

 

MfG

Kiko

Lebe DEIN Leben, denn du bist die Hauptfigur deines Films und nicht nur die Nebenrolle in dem Film eines anderen.
13. Januar 2012
20:05
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10. November 2011
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11
Ich habe einen Satz schon des öfteren gelesen und habe eine Frage dazu:
"Mit jeder unangenehmen Situation die man ohne "Schaden" überstanden hat, wird der im Unterbewusstsein immer präsenten Frage "Was denkt der andere über mich?" ein wenig der Nährboden entzogen."
Wenn ich jetzt beispielsweise in der Uni sitze und mich dann einer Situation aussetze, wo ich sehr angespannt bin. Wenn ich dann beispielsweise anfange zu zittern und die anderen es sehen, habe ich die Situation dann "ohne Schaden" überstanden? Ich gehe dann davon aus, dass die anderen Personen sich das ja merken und dann denken, dass ich halt komisch wäre oder sowas!
Wenn jemand anderes so anfangen würde zu zittern, dann würde ich das ja auch wahrscheinlich noch wissen, wenn ich die Person das nächste mal sehe.
Wie bekomme ich das denn abgestellt?

Vielen Dank schonmal

Lieben Gruß

Chris
28. Januar 2012
00:42
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11. September 2011
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Es sollte dir egal sein, was andere über dich denken. Daran solltest du arbeiten. Freunde hast du ja. Also ist Einsamkeit nicht der Grund für dein Zittern.

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